Du willst deinen Hund erziehen? Hier ist die genaue Schritt-für-Schritt Anleitung!
Für alle, die mit ihrem Hund richtig trainieren wollen
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– Martin Rütter
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In diesem Video spreche ich über ein Thema, das mir besonders am Herzen liegt: Kleinkinder und Hunde. Immer wieder erlebe ich, dass Familien überlegen, sich einen Hund anzuschaffen, weil sie glauben, dass das für ihr Kind besonders schön oder sogar wichtig ist. Ich erkläre, warum ich diese Entscheidung kritisch sehe und weshalb ein Hund niemals nur angeschafft werden sollte, um eine Familie zu ergänzen oder einem Kind einen Wunsch zu erfüllen.
Außerdem zeige ich, welche Regeln im Alltag unverzichtbar sind, wenn Kleinkinder und Hunde gemeinsam leben. Ich erkläre, warum Kinder schlafende oder fressende Hunde grundsätzlich in Ruhe lassen müssen und weshalb Erwachsene immer die Verantwortung tragen. Hunde kommunizieren sehr deutlich, wenn ihnen etwas zu viel wird – wir Menschen müssen lernen, diese Signale rechtzeitig zu erkennen und ernst zu nehmen.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind Welpen und Kleinkinder. Ich erkläre, warum Welpen und Kleinkinder niemals unbeaufsichtigt miteinander umgehen sollten und weshalb kleine Kinder einen Welpen weder tragen noch eigenständig führen dürfen. Leider passieren immer wieder Unfälle, die mit einfachen Regeln vermeidbar wären.
Ich teile außerdem persönliche Erfahrungen aus meinem Familienalltag und erzähle offen, welche Situationen ich selbst erlebt habe und welche Lehren ich daraus gezogen habe. Mein Ziel ist es, Eltern dabei zu helfen, realistische Erwartungen zu entwickeln und sowohl Kinder als auch Hunde bestmöglich zu schützen.
Wenn ihr euch für das Zusammenleben von Hund und Familie interessiert oder gerade überlegt, einen Hund aufzunehmen, dann soll euch dieses Video dabei unterstützen, die richtige Entscheidung zu treffen. Denn ein respektvoller Umgang miteinander ist die wichtigste Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Hund.


Wahre Worte und sehr gut, dass du sowas ganz offen kommunizierst 👍👍👍
Als Besitzer eines angstreaktiven misshandelten Hund aus fünfter Hand… DANKE ❤ Kleine Kinder können diese Verantwortung und Gefahr einfach nicht einschätzen. Die sind auf vernünftige Erwachsene angewiesen. Nur dann ist der Kontakt für beide Seiten schön und sicher.
Leider sind viele Eltern viel zu sorglos was Kinder und Hunde Kontakt angeht. Eine Freundin wollte auch meinen Hund wie ein Kuscheltier behandeln für ihr Kleinkind, das geht gar nicht. Die kleinen können noch gar nicht streicheln, die tendieren ja zum Kneifen und am Fell ziehen. Kein Wunder dass es dann zu Problemen kommt. Unter 3 Jahre: kein Kontakt.
❤❤❤ Spitze 🎉
Sehr gutes Video, ich kenne das mit meinen Enkelkinder auch, die beiden sind 7Jahre und können meine kleine nicht in Ruhe lassen, wenn die dann zuschnappt ist sie auch noch Schuld und ein böser Hund
Ja richtig. Früher hat man von den Eltern gehört: Tja, wir haben dir doch gesagt, fass den Hund nicht am Kopf an, der mag das nicht. Heutige Kinder werden in Watte gepackt bis zur Lebensuntüchtigkeit.
Voll auf den Punkt gebracht liebe Steffi. Ich wünschte, dass alle Eltern sich das zu Herzen nehmen würden. Im Sinne der Tiere. Danke ❤
Meine mit 2 Jahren adoptierte DSHin wurde in der 1. Familie von kleinen Kindern misshandelt . Jetzt wenn sie kleine hektische Kinder sieht, haben wir heftige Probleme , sie zu beruhigen. Sie zieht heftig an der Leine und bellt. Ein Drama
Boah hab ich mich bei dem Thema verschätzt. Ich war immer schon Hundemensch, wollte aber erst wieder einen Hund zu uns holen, wenn die Kinder alt genug sind, dass ich sie mindestens allein zu Hause lassen kann, wenn ich mit dem Hund raus gehe. Jetzt hatte aber eine Freundin Probleme mit ihrem Hund. Sehr hyperaktiv, braucht sehr viel Input und Auslauf und sie war überfordert mit ihm, auch aufgrund vieler kleiner Kinder im Haus und hat überlegt ihn abzugeben, ich war aber schon sehr vernarrt in diesen Hund und wollte helfen, also „teilen“ wir ihn uns jetzt. Ich hatte so tolle Pläne von Agility und so, wollte vorher nur kurz an ein paar Verhaltensauffälligkeiten von ihm arbeiten…
Long story short: ich hab jetzt 3 Monate intensivst an meinen Kindern gearbeitet. Der Hund ist das erste Mal in seinem Leben nicht mehr gestresst. Er ist (ohne dass ich irgendwas groß mit ihm gearbeitet habe, außer Bindung und Entspannung) jetzt nicht mehr verhaltensauffällig und auch nicht mehr hyperaktiv oder braucht irgendwie besonders viel von irgendwas. Ich hab das so unterschätzt wie viel Arbeit Kinder nochmal sind, wenn ein Hund dazu kommt.
Meine Kinder haben gelernt auf Abstand zu fragen, ob man den Hund anfassen darf und sie lernen gerade nicht nur die Antwort vom Besitzer, sondern auch die vom Hund abzuwarten. Wie oft die nette Omi von nebenan ja sagt, weil sie die Kinder so süß findet und den völlig verängstigten Hund zum streicheln hinhält ist unerträglich. Die Kinder fragen auch bei unserem Hund immer vorher, ob sie ihn anfassen dürfen und wir üben ganz ganz viel Körpersprache lesen.
Inzwischen fällt es mir immer schwerer den Hund wieder zurück zu geben, weil die Kinder dort leider nicht im Umgang mit ihm geschult wurden, was die ganzen Probleme überhaupt erst ausgelöst hat.
Ich dachte halt immer, dass das Problem an Kindern und Hund ist, dass man nicht genug Zeit für den Hund hat, weil man sich zusätzlich um die Kinder kümmern muss, aber man muss 24/7 in meinem Fall 3 extrem unerfahrene Beziehungen managen. 😬
Behalte ihn❤
@SteffisOnlineHundetraining das möchte bisher leider weder die Halterin noch mein Mann, aber ich arbeite daran. Der kleine gehört einfach schon so sehr zu uns. ❤
@gilraencalaelen4185…würde ich auch sagen: gib ihn nicht mehr her! Ich stell mir gar nicht erst vor wie es wäre, ihn zurückzugeben-da krieg ich Bauchschmerzen. Du bist klasse! Drücke dir die Daumen!
Ich habe einen ganz tollen braven Labrador – aus dem Tierheim, und bin mit meiner 8jährigen Nachbarin auch mal gemeinsam Gassi gegangen. Sie ist etwas überdreht, aber soweit alles im Griff. Leider hat sie dann zu Hause einen super gezüchteten Hund bestellt und bekommen. Dieser hat die Kleine – extrem höflich und ohne jede Verletzung – zurechtgewiesen. Hund musste dann ins Tierheim. Kind weiterhin überdreht. Erwachsene waren offensichtlich nicht zuständig.
Wenn ich manchmal mitkriege, wie dauertelefonierende Mütter kinderwagenschiebenderweise ihre Lütten ignorieren, die IRGENDWAS mit dem mitgeschleppten Hund veranstslten, könnt‘ ich echt kotzen, na mindestens hab ich Bauchschmerzen! Danke Steffi für dein Statement❤
❤
Endlich mal eine gesunde und realistische Beschreibung.
Schlauer durch aua 😂 Den merke ich mir. Danke Steffi für deine klare Ansage. Du bist klasse
Hab jetzt zum ersten Mal ein Video von dir gesehen und freue mich fast schon über deine Aussagen. Es ist wirklich schlimm, das sowas überhaupt gesagt werden muss, denn wie du schon so richtig sagst, früher hätte man dem Kind das richtige Verhalten gezeigt und nicht an dem Hund rumgewerkelt. Respekt vor anderen Lebewesen ist etwas das man fürs ganze Leben lernt.
Ich bin dazu übergegangen fremden Eltern die mit ihrem Kind ankommen direkt zu sagen das mein Hund beißt. Macht mein Hund vermutlich nicht aber ist einfacher als jedem fremden Kind beibringen zu müssen die Grenzen meines Hundes zu respektieren.
Nebenbei: Schlauer durch aua ist ja mal absolut genial😂
Ich hab mich da vor Jahren mit meiner Schwägerin angelegt.
Meine Nichte war klein, ist gekrabbelt… Ich glaube, das war der Geburtstag von einem meiner Kinder, keine Ahnung mehr genau. Auf jeden Fall waren viele Leute da.
Der Hund lag im Körbchen und es war klar, da hat er absolute Ruhe und da geht keiner hin.
Meine Nichte ist immer wieder hin gekrabbelt und ich hab meiner Schwägerin mehrfach gesagt, dass sie bitte gucken soll. Er hat schon geknurrt und ich hatte keine Zeit, die ganze Zeit daneben zu stehen.
„Ach, der macht doch eh nichts“
Ja und wenn doch, ist das Geschrei groß. Sie konnte immer an den Hund dran, wenn er überall sonst rumlag, da hatte er schon immer eine Engelsgeduld.
Aber im Körbchen ist Pause und das weiß er.
Klar ist das anstrengend, gerade krabbelnde Babys sind schnell und verstehen das noch nicht so. Ich hatte selbst drei und die waren sehr aktiv.
Aber ins Körbchen geht’s nicht, Ende. Da gibt’s keinerlei Diskussionsspielraum. Und da unsere Hunde das immer wussten, waren sie in der restlichen Wohnung absolut tiefenentspannt.
Halleluja, ganz genau!! Ich bin selbst ein Tierfreund und habe Hunde, Katzen, Hühner, Enten… aber ich sage JEDEM, der damit anfängt, holt die Tiere für euch alleine, wenn ihr sie wollt. Niemals für die Kinder. Die haben nicht die Kompetenz, sich vernünftig um Tiere zu kümmernt. Vor allem Hasen und Meerschweinchen, das sind keine Streicheltiere.
Eine Freundin hat beim Waldspaziergang eine Gelbbauchunke aus dem Wasser geholt und gesagt „ich finde man kann Kindern keinen größeren Respekt vor Tieren mitgeben, als wenn sie die Natur so kennenlernen dürfen“ und hat sie umgedreht um den gelben Bauch zu zeigen… meine Antwort war „Ich finde, man kann Kindern keinen größeren Respekt für die Natur mitgeben, als wenn man ihnen erklärt, dass man nicht alles anfassen muss und die Gelbbauchunke bitte einfach im Wasser lässt!!“
Steffi du bist super ❤😂 toll erklärt 😊😊
Steffi du bist klasse!
Wenn er dich nochmal beißt kriegst du von mir auch noch den Hintern versohlt!
Macht euch keine Gedanken, ist verjährt 😂
Made my day!
ich mag diese klaren ansagen wirklich sehr! danke dafür und gruß aus wien
Wahre Worte….
Ich bin auf dem Bauernhof mit Hofhund und mit den Arbeitshunden meiner Mutter aufgewachsen.
Als unser Sohn zur Welt kam, war unser „Bauernhof Hund“ schon 5 Jahre da.
Und ja… der Respekt vor dem Hund und allen anderen Tieren muss von Anfang an erlernt werden… auch wie Tiere Artgerecht gehalten werden.
Und ja…. Lernen durch Aua……
Ja… den Schnappi Abdruck mit anschließender Standpauke (fürs Kind, nicht für den Hund) brauchte mein Sohn auch um zu verstehen.
Und ja ein 60 kg Hund hätte das Kind auch auffressen können….
Aber er hat nur kurz deutlich gemacht, was ich mit Worten habe versucht zu erklären….
Mittlerweile ist mein Sohn ein Pubertier…. und der jetzige Hund nur halb so groß.
Aber… aus Sicht eines „Bauernhofkindes“….mitlerweile schon lange selber Mutter.
Ich finde es unendlich traurig wenn Kinder ohne Tiere aufwachsen müssen.
Klar muss das Tierwohl an erster Stelle stehen. Aber ich denke das diese „Tierlisen“ Kinder niemals ein r7chtiges Verständnis für die Bedürfnisse von Haustieren aufbauen werden.
Ja, kenne ich auch so. Nach 3x wegtragen und sagen, dass sie aufhören sollen, am Schwanz zu ziehen, hat die Hündin mal kontrolliert die Hand ins Maul genommen, um deutlicher zu sagen, lass das. Und das Geheule wird kommentiert mit selbst schuld. So wird das auf dem Land gelöst.
Richtig gut. Genauso ist es 👍.