Kranker Hund ist nur Pech? Vorsicht!

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Dein Hund wurde krank und alle sagen, das sei eben Pech? Da wäre ich vorsichtig.

Der Satz, den ich am häufigsten höre, wenn ein Rassehund krank wird, lautet: So ein Pech, das ist eben Schicksal. Er tröstet und er lässt niemanden schlecht dastehen. Nur stimmt er in vielen Fällen so nicht.

Ob hinter einer Erkrankung wirklich der Zufall steckt oder ein Muster, das sich seit Generationen wiederholt, das ist die Frage, um die es mir hier geht. Und die Antwort darauf ist unbequemer, als das Wort Schicksal glauben lässt.

Ich sage das nicht, um dir oder deinem Hund etwas vorzuwerfen. Ich will, dass du den Unterschied zwischen echtem Pech und einem hausgemachten Muster erkennst, weil dich das bei der nächsten Hundewahl schützt. Hier wird niemand verurteilt, hier wird erklärt.

Was wirklich dahintersteckt und warum das mit dem Zufall wenig zu tun hat, erkläre ich im ganzen Video auf YouTube. Link in meiner Bio.

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#qualzucht #erbkrankheiten #hundegesundheit

Kranker Hund ist nur Pech? Vorsicht!

17 Gedanken zu „Kranker Hund ist nur Pech? Vorsicht!

  1. @christianearnold9368 Autor des BeitragsAntworten

    Vielen lieben Dank für das Teilen Ihres Videos. Wie ist das mit einem Deutschen Pinscher? Meine Hündin hat, für mich urplötzlich vor ca 4 Jahren eine Hauskrankheit an der Ruhte bekommen. Ich habe viele Tierärzte hinter mir. Deine meinte, das kommt von der Analdrüse, was ich für völligen Quatsch gehalten habe. Als das an der Rute nicht wegging, wollte er die Rute „Kappen“ . Ich habe mich dagegen entschieden, denn mein Bauchgefühl sagte mir, dass das ich stimmt. So eben auch die anderen Tierärzte, sie wussten nachher nicht mehr weiter und in dieser Zeit hat Hope, so heißt meine Deutsche Pinscher Hündin, viele verschiedene Antibiotika, Salben, Creme, Gel, bekommen. Ich habe ihr auch die besten, für mein Gefühl, Creme, Gel gekauft, leider hat nichts genützt. Dann kam ich zu einem Tierarzt, der ist sehr jung und meine, dass das alles nicht richtig sein kann. Das es für ihn eher Aussicht wie eine Bakterielle Entzündung. Auch er hat ihr ein Antibiotikum verschrieben, was aber zuerst geholfen hat. Dann kam auch er nicht wirklich weiter und ich habe dann zu ihm gesagt, dass ich gerne eine Biopsie haben möchte, damit wir mal voran kommen. Das hat er auch getan. Dabei kam dann heraus, dass Hope eine Hausstaubmilbenallergie hat. Die hatten drei Werte davon und einer davon war sehr hoch-über 2000. dann haben wir angefangen mit einer Desensiebilisierung. Zuerst ging alles nach einer Zeit, was gedauert hat, weg. Sie hat dieses nur an der Rute und es fängt oben an und geht dann mit der Zeit runter Richtung Schwanzspitze. Es kommt aber immer wieder, mal schlimm, mal weniger schlimm. Dieses Mal, wo es so heiß war, kam es ganz schlimm wieder. Ich wasche und wasche, putze und putze. Wir haben Holz-und Fliesenböden.
    Deshalb wollte ich fragen, ob auch diese Krankheit Genbedingt sein kann? Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören.
    Ich muss leider etwas ausholen, damit sie wissen was ich meine bzw., wie das zur Stande kam.❤❤❤❤

    • @Linchen-ej9ng Autor des BeitragsAntworten

      Juckt diese Stelle? Vor ein paar Jahren hatte ich einen Rüden, der an der Oberseite der Rute eine kahle bzw mit einzelnen „Borsten“ bedeckte Stelle hatte. Ich hatte so etwas trotz jahrelanger Hundehaltung noch nie gesehen. Meine Tierärztin im Ort war auch ratlos. Habe den Züchter gefragt und dieser meinte, es könne die sogenannte Violsche Drüse sein. Habe mittlerweile den zweiten Hund (Windhund) damit. Bei ihm ist die Stelle mal ölig, mal schuppig und etwas erhaben, juckt aber scheinbar nicht. Außer bei Bedarf etwas Saubermachen muss ich nichts weiter tun. Die Drüse ist ein Rudiment und war ursprünglich eine Duftdrüse.

    • @sporti32 Autor des BeitragsAntworten

      Das trifft jedoch nur zu wenn der Züchtung kein Verwendungszweck zu Grunde liegt

    • @annaxelab796 Autor des BeitragsAntworten

      Oh je….. immerhin dank Hartnäckigkeit und nicht auf jeden „Rat“ hörend die Ursache herausgefunden. Oder zumindest die Hauptursache, da ja leider immer wieder auftretend?!
      Leider kann ich direkt zu dem Thema nichts beitragen, doch es hat mich an eine Erdflohallergie erinnert, unser Boxer (wurde 15) hat sich zur Kühlung immer gern in die Erde in der Heide gelegt („in“, da vorher Kuhle gebuddelt). Waren so dankbar, dass der Tierarzt dies erkannte, bzw. die richtigen Schlüsse gezogen hat, uns zugehört hat, obwohl natürlich alle Möglichkeiten des Alltags zur Sprache gebracht worden. Das Zusammenarbeiten, so der TA es zulässt und die Geduld im Sinne des Vierbeiners im Vordergrund steht, ist so wichtig.
      Wünsche euch alles Gute!😊

  2. @Linchen-ej9ng Autor des BeitragsAntworten

    Vielen Dank für dieses neue Video❤.
    Es wäre bei manchen genetisch bedingten Erkrankungen so einfach, wenn wirklich alle Züchter konsequent ihre Hunde auf bei der jeweiligen Rasse auftretenden Krankheiten testen würden. Bei rezessiv vererbten Krankheiten würde es ja reichen, wenn ein Elternteil kein Träger ist. Ich bekomme bei den Windhunden viel mit, was Zucht und Genetik betrifft. Für manche Krankheiten gibt es vorgeschriebene Tests (z.B. degenerative Myelopathie). Bei anderen Erkrankungen, wie einer Art Bluter-Krankheit, gibt es einen Test, der aber nicht für die Zucht vorgeschrieben ist. Manche Züchter testen trotzdem, andere nicht.

  3. @doriskinkel452 Autor des BeitragsAntworten

    Das ist ja schlimm 😢, ich hoffe von ganzem Herzen, dass Züchter diese wichtige Information beherzigen und konsequent darauf achten. ❤

  4. @aligotisch Autor des BeitragsAntworten

    Du solltest Pflichtprogramm für jeden werden, der sich einen Rassehund zulegen möchte.

  5. @emmaorlich7427 Autor des BeitragsAntworten

    Hmm! In meiner Familie hat niemand Diabetes. Nur ich. Zum Glück! 🙏🏻
    Vielleicht hat mein Opa richtig getan durch die Welt zu reisen, als Hitler ihm seine Frau nicht gönnen wollte.
    So habe Vielleicht nur ich Diabetes und nicht sämtliche der Generation vor mir. 🫣

  6. @emmaorlich7427 Autor des BeitragsAntworten

    Bei Menschen sind Glasknochen schrecklich. Aber einen Menschen kann ich um Mitarbeit bitten. Bitte bleib sitzen! Spring nicht aus dem Sitz!
    Aber wie kann ich einen Hund warnen? Der hört erst auf, wenn die Schmerzen unerträglich sind. Klar, dass man sie einschläfern muss.

    Aber das muss man mit den Ridgeback mit „Spina bifida“ auch.
    Ein Rasseportrait zu den „Ridge“, das dieses Kapitel betrachtet, wäre toll!
    Ich war mit einem Jungen im Kindergarten, der unter Spina bifida litt. Im Kindergarten robbte er über den Boden. Seine Mutter versuchte ihn an Beinschienen zu gewöhnen. Aber am Ende saß er im Rollstuhl. Das tat mir unheimlich leid! Wir haben viel zusammen gelacht damals! 😢

    • @120grad5 Autor des BeitragsAntworten

      Untertitel sind für Gehörlose,oder Hörgeschädigte wichtig.Letzlich nur sehr Hilfreich: wenn nicht erwünscht, dann bitte auf den Button: cc drücken. Dann ist der Untertitel weg.

  7. @minibulli4650 Autor des BeitragsAntworten

    Seit etwa 7 Jahren können Miniaturbullterrier glücklicherweise auf die genetische Veranlagung zur Kehlkopflähmung getestet werden. Die Eltern meines Hundes sind auf diesen und weitere genetisch bedingte Erkrankungen negativ getestet. Mit seriösen Züchtern könnten, wenn ausschließlich negativ getestete Hunde verpaart würden, diese Gendefekte ausgemerzt werden.

    • @facettenreich258 Autor des BeitragsAntworten

      Dennoch wird der Genpool dann kleiner…was wiederum Inzucht verursacht. Warum müssen wir überhaupt Rassen haben?

  8. @marga5117 Autor des BeitragsAntworten

    Fällt das nicht unter Tierquälerei mit strafrechtlicher Verfolgung? Schön wär’s!

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