Platzzuweisung Hund: So lernt dein Hund, seinen Platz zu respektieren

Entdecke in diesem Video, wie Du Deinem Hund spielend leicht die Platzzuweisung beibringst!

Mit diesem großen Hunde-Guide, wird Dein Hund schnell lernen, seinen Platz zu respektieren und sich zu entspannen.

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Platzzuweisung Hund: So lernt Ihr Hund, seinen Platz zu respektieren

Platzzuweisung Hund: So lernt Ihr Hund, seinen Platz zu respektieren

Die Platzzuweisung ist ein wichtiger Bestandteil der Hundeerziehung. Ein Hund, der seinen Platz kennt und respektiert, fühlt sich sicher und geborgen. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, wie Sie Ihrem Hund die Platzzuweisung effektiv beibringen können. Mit den richtigen Methoden und ein wenig Geduld wird Ihr Hund schnell verstehen, was von ihm erwartet wird.

Warum ist die Platzzuweisung wichtig?

Die Platzzuweisung hilft Ihrem Hund, sich zu entspannen und gibt ihm eine klare Struktur. Ein fester Platz bietet Sicherheit und kann helfen, unerwünschtes Verhalten zu reduzieren. Zudem erleichtert es den Alltag, wenn Ihr Hund weiß, wo sein Platz ist und sich dort aufhält, wenn es nötig ist.

Die ersten Schritte zur Platzzuweisung

Bevor Sie mit dem Training beginnen, sollten Sie einen geeigneten Platz für Ihren Hund auswählen. Dieser sollte ruhig und frei von Ablenkungen sein. Ein Hundebett oder eine Decke eignen sich hervorragend als fester Platz.

1. Den Platz attraktiv machen

Legen Sie ein bequemes Hundebett oder eine weiche Decke an den gewählten Platz. Sie können auch Spielzeug oder Leckerlis bereitstellen, um den Platz für Ihren Hund attraktiver zu machen.

2. Ein Kommando einführen

Wählen Sie ein eindeutiges Kommando wie „Platz“ oder „Decke“. Sagen Sie das Kommando in einem ruhigen, aber bestimmten Ton, während Sie Ihren Hund zu seinem Platz führen.

Das Training beginnen

1. Positive Verstärkung

Sobald Ihr Hund auf seinem Platz ist, loben Sie ihn und geben ihm ein Leckerli. Positive Verstärkung ist der Schlüssel zum Erfolg. Wiederholen Sie diesen Schritt mehrmals täglich, um das Verhalten zu festigen.

2. Geduld und Konsequenz

Seien Sie geduldig und konsequent. Es ist wichtig, dass Sie das Training regelmäßig wiederholen und Ihr Hund versteht, dass sein Platz ein sicherer und positiver Ort ist.

3. Die Dauer verlängern

Beginnen Sie mit kurzen Aufenthalten auf dem Platz und verlängern Sie diese allmählich. Geben Sie Ihrem Hund ein Leckerli, wenn er ruhig und entspannt auf seinem Platz bleibt.

Häufige Fehler vermeiden

Vermeiden Sie es, Ihren Hund zu seinem Platz zu schicken, wenn er etwas falsch gemacht hat. Der Platz sollte immer mit positiven Erfahrungen verbunden sein. Schimpfen oder Bestrafung können dazu führen, dass Ihr Hund den Platz als negativen Ort betrachtet.

Platzzuweisung bei mehreren Hunden

Wenn Sie mehrere Hunde haben, ist es wichtig, dass jeder Hund seinen eigenen Platz hat. Dies verhindert Konflikte und gibt jedem Hund einen sicheren Rückzugsort.

Platzzuweisung in verschiedenen Situationen

Es ist hilfreich, wenn Ihr Hund seinen Platz auch in verschiedenen Situationen kennt. Üben Sie die Platzzuweisung beispielsweise während des Essens, wenn Besuch kommt oder wenn es an der Tür klingelt. So lernt Ihr Hund, sich in unterschiedlichen Situationen ruhig zu verhalten.

Fazit: Geduld und Konsequenz führen zum Erfolg

Die Platzzuweisung ist ein wichtiger Teil der Hundeerziehung und hilft Ihrem Hund, sich sicher und geborgen zu fühlen. Mit Geduld, positiver Verstärkung und konsequentem Training wird Ihr Hund schnell lernen, seinen Platz zu respektieren. Nutzen Sie die Tipps und Tricks aus diesem Blogbeitrag, um die Platzzuweisung erfolgreich umzusetzen und das Zusammenleben mit Ihrem Hund angenehmer zu gestalten.

28 Gedanken zu „Platzzuweisung Hund: So lernt dein Hund, seinen Platz zu respektieren

  1. Sebastian Breuer Antworten

    Hallo Dog Coach Media,
    ab wann kennt der Hund denn sein Signalwort, um auf die Decke zu gehen? Ab wann kann ich es verwenden?

    • Dog Coach Media Antworten

      Hallo Sebastian, die meisten Hunde sind Blitzmerker! Die Starter-Übung sollte trotzdem erst einmal eine völlige Belanglosigkeiten sein, damit Du und Dein Hund sich in aller Ruhe auf diese neue Art zu trainieren einspielen könnt. Das bedeutet: Auf den Platz motivieren – Futter geben – vom Platz schicken. Sobald Dein Hund dabei mit all seinen Pfoten den Platz berührt, setzt Du Dein Signalwort. Mach das ruhig 10 – 15 Mal zügig hintereinander. Das sollte der Zeitpunkt sein, wo Dein Hund beginnt zu verstehen worum es geht und Dein Signal mit seinem Verhalten verknüpfen. Es hängt natürlich auch vom Temperamentstyp Deines Hundes ab. Offensive Typen sind naturgemäß offener und neugieriger. Sie lernen deshalb etwas schneller, bedeutet auch das eine Verknüpfung zwischen Handlung und Signal schneller erfolgt.

  2. Koali Antworten

    Hallo, kann ich die Decken für das Kommando wechseln oder muss es immer dieselbe Decke sein? Ist es problematisch die Schlaf-Decke dafür zu nehmen?

    • Dog Coach Media Antworten

      Das kann auch flexibel gehalten werden. Ob Decke oder Kissen, Körbchen oder Plastikschale… alles nicht so wichtig. Der Hund benötigt nur die Möglichkeit den zugewiesenen Platz, als Platz zu erkennen.

  3. mho Antworten

    Hi, geht das auch mit einem quirligen Welpen, der lieber mit der Decke spielen und sie zerbeißen will, als drauf zu sitzen oder liegen?.. Ausserdem stelle ich es mir schwierig vor bei Hunden mit viel Fell, die lieber auf dem kühlen Boden liegen, weil ihnen auf Decken schnell zu warm wird. Was macht man dann? Kann man einen Ort genauso verknüpfen, wie einen Gegenstand? LG

    • Dog Coach Media Antworten

      Der Untergrund ist ja variabel zu gestalten. Es geht nicht um eine Decke, sondern um einen Platz der für den Hund als solcher erkennbar ist. Das kann auch eine Plastikwanne sein, wenn der Hund lieber hart und kühler liegen möchte.

  4. MaryAndMe Antworten

    Hallo, wirklich tolle Methode! Ich glaube mein Hund würde nur schnell anfangen auch ohne Kommando auf die Decke zu gehen und auf etwas tolles zu warten. Sollte ich sein selbst gewähltes Verhalten auch auf diese Weise bestätigen? Das stelle ich mir doch recht anstrengend vor..

    • Dog Coach Media Antworten

      Hallo Mary, genau das ist das Ziel. Der Platz des Hundes soll für ihn zum tollsten Platz werden. Auf diesem soll er emotional in Erwartung auf tolles sein. Dies bedeutet nicht, dass er die gesamte Zeit aktiv auf etwas wartet. Er erhält lediglich eine emotional positive Verknüpfung zu diesem Ort. So wird er diesen auch immer dann selbständig aufsuchen, wenn er unsicher ist oder zur Ruhe kommen möchte. Und dies dann eben nicht nur im eigenen zu hause, sondern auch in anderen orten, wie Restaurant oder zu Besuch bei Freunden.

  5. Celine K Antworten

    Wenn ich meinen Hund dann aufs Sofa rufe, er aber normalerweise nicht alleine aufs Sofa darf, dann lernt er das nicht oder?

    • Dog Coach Media Antworten

      Erstmal musst Du für Dich die Frage klären, warum soll er auf das Sofa und warum soll er es nicht!? Die nächste Frage die Du Dir beantworten musst wäre, wann soll er und wann soll er nicht!? Und die letzte Frage…vermutlicht kannst Du sie schon erahnen…wäre, wie lange soll er auf dem Sofa sein.
      Es spricht grundsätzlich gegen einen Platz auf dem Sofa erstmal gar nichts. Für einen Hund der nur Nähe sucht und Nähe braucht, ein idealer Platz. Für einen Hund mit etwas Skepsis und Unsicherheit fremden Menschen gegenüber, eher nicht der geeignete Platz. Und ein Draufgängertyp, der jede Ressource für sich gewinnen möchte, wohl auch nicht. Also drei Beispiele, mit denen man unterschiedlich verfahren/ umgehen müsste.
      Der beste Platz des Hundes ist der, welcher seinen Bedürfnissen nachkommt. Komfort, Sicherheit und Übersicht sind dafür die Kriterien. Nur so kann ein Hund, seinen Platz als angenehm und lukrativ annehmen. Nur so kann ich diesen als Startplatz für weiteres vermitteln.
      Grundsätzlich kann auf Deine Frage nicht mit Ja oder Nein geantwortet werden. Wenn Du einen Draufgängertyp hast, kann für ihn die einmalige Erkenntnis, wie bequem das Sofa ist, zur Ressourcengewinnung und Ressourcenverteidigung führen. Der wird auch immer immer öfter und selbständig versuchen darauf zu kommen. Der ängstliche bzw. unsichere Typ wird sich diesen Platz erschleichen und Dir gegenüber erbetteln und flehen, damit er drauf kann. Auch er wird in Deiner Abwesenheit vermutlich selbständig immer mehr das Sofa aufsuchen. Er wird aber nicht verstehen, dass es bei Besuch allerdings nicht der geeignete Rückzug für ihn ist. Wird dann diesen Platz eher meiden, wenn Du Gäste hast die darauf Platz nehmen. 
      Hast Du einen ausgeglichenen Typen, setze einen Anfang und bestimme auch das Ende für den Platz mit Dir auf dem Möbelstück. Dann erhält es eine Struktur und der Hund kann sich daran orientieren.

    • Celine K Antworten

      Erstmal vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort!
      Mein Hund wohnt zur Zeit bei meinen Eltern und darf dort alles!
      Ich musste eine Umschulung machen und ihn deswegen „abgeben“. Jetzt möchte ich ihn wieder zu mir holen, da ich auch total viel Zeit habe.
      Mein Hund ist eher der Draufgängertyp und hat früher als er schon Stubenrein war, trotzdem aufs Sofa gemacht.
      Jetzt bin ich am überlegen, ob ich ihm eine Decke am Sofa an einem bestimmten Platz zuweise, oder es doch besser ist, ihn gar nicht auf das Sofa zu lassen.
      In meiner Abwesenheit würde er aber auf jeden Fall aufs Sofa springen. Heißt natürlich ganz viel Arbeit und Übung für uns.
      Ich dachte, wenn man eine Kuscheleinheit mit dem Hund macht, dann könnte man das ja am Sofa machen. Aber dann muss er lernen, dass er nur auf das Sofa darf wenn ich ihn rufe und dann wieder runterschicke.

    • Dog Coach Media Antworten

      Probier Dich aus…alles ist korrigierbar! Man kann keine Festlegungen treffen, sondern nur abwarten was sich für ein Verhalten beim Hund daraus entwickelt. Sollte es ein unerwünschtes Verhalten sein, welches auf den Platz auf dem Sofa zurückzuführen ist, dann kann immer noch umstrukturiert werden.
      Geh Deinen Bedürfnissen nach, dann bist Du immer ehrlich unterwegs gegenüber Deinem Hund. Der größte Nachteil entsteht immer dann, wenn man als Halter nur die Bedürfnisse des Hundes bedient ohne seine eigenen zu Beachten.

  6. Herr Mopfel Antworten

    hallo dog coach media, mein name ist juergen. warum belohnt ihr den hund nicht schon waehrend des wartens auf der decke.ihr ruft ihn erst ab und belohnt ihn dann. gilt die belohnung dann fuer das warten und abrufen? wieviel zeit darf dazwischen liegen, damit der hund die belohnung noch mit der decke verbindet.v.g.juergen

    • Dog Coach Media Antworten

      Lieber Jürgen, Belohnung gibt es nach der Arbeit um die Erwartung/ Motivation aufrecht zu erhalten. Das ist wie im wahren leben, erst die Arbeit dann das Vergnügen! 😉  
      Wie im Beitrag erläutert beginnt man natürlich zunächst das Betreten des festgelegten Platzes sofort zu bestätigen. Erst in der Folge wird Abstand zum Hund und die Zeit bis zur Bestätigung erhöht. das Lernziel ist, dass der Hund seinen Platz als Startpunkt für Annehmlichkeiten versteht und nicht als Futterort. Dann wird er ihn gern und bereitwillig aufsuchen.

  7. Herr Mopfel Antworten

    vielen dank fuer die prompte antwort.hab die platzzuweisung mit hilfe der decke auf der arbeit ausprobiert.zur beschaeftigung und bei spaeterer vermittlung sehr hilfreich.neu war mir das ihr erst abruft und dann belohnt. ich hab vorher im bleib belohnt und dann die uebung aufgeloest.

  8. Van Köh Antworten

    Hallo!
    Das Video klingt für mich sehr logisch und ich denke auch das kann sehr gut funktionieren. Nur leider habe ich das Problem, dass mein Hund sofort mit jeder Decke und jedem Hundebett kämpft. Was kann ich dagegen tun?

    • Dog Coach Media Antworten

      Das klingt nach einer Übersprunghandlung, welche bei Stress und Überforderung gezeigt werden kann. In solchen Fällen sollte Konzentrationsfähigkeit und darüber die Selbstbeherrschung trainiert werden. Dazu bieten sich Übungen zur Optimierung einer Stressresistenz an, aus dem Bereich Trickschule. Schau Dir diesbezüglich mal unsere Beiträge aus der gleichnamigen Playlist an. Beginne mit einfachen Übungen und steigere den Schwierigkeitsgrad, mit dem Ziel der Konzentrationserweiterung. Auch der Einsatz von sog. Intelligenzspielzeugen kann Abhilfe schaffen. Auch dazu haben wir einen Beitrag, der Dir dies näher bringen kann: https://youtu.be/1VUoLWRQ9Hc?list=PL0q4rqqn_rVgqgdnBQB_c4ICy_bh1x8dD

  9. Susanne Tzitzis Antworten

    Hallo !Wie mache ich das mit meinem kleinen Chihuahuamischling das ich ihm das mit Decke lerne weil TAUB?Danke fuer Antwort

    • Dog Coach Media Antworten

      Hallo Susanne, dafür ist die Körpersprache ein nützlicher Kommunikationskanal. Sowohl für Tabus, als auch für positiven Ausdruck, sind Hunde sehr gut in der Lage die Mimik und Gestik des Menschen zu verstehen. Sprache ist für sie hingegen gar nicht so wichtig. Die im Beitrag gezeigten Übungen können also auch Wortlos erfolgen. LG

  10. Ramona Wild Antworten

    Deine Videos sind wirklich sehr gut verständlich erklärt, auch gerade durch die Vergleichbeispiele aus dem menschlichen Bereich.

  11. Julia Antworten

    Räumt man die Decke nach der Trainingseinheit dann weg oder darf sie liegen bleiben? Was macht man wenn der Hund von sich aus auf die Decke geht wenn sie liegen bleibt?
    Danke!

    • Dog Coach Media Antworten

      Die Decke dient als Platzzuweisung für den Hund. Das bedeutet, wo sie liegt soll der Hund seinen Platz finden. Sie kann also da liegen bleiben, wo der Hund liegen soll. Wenn er selbst darauf geht, darf er auch selbst entscheiden wann er den Platz verlässt. Wird er hingegen darauf geschickt, soll er so lange dort liegen bis er abgerufen wird. Dabei, wie im Video erläutert, in positiver Ausrichtung auf etwas tolles.

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