Aggressive Hunde – DAS musst du WISSEN!

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Aggressive Hunde – DAS musst du WISSEN!

24 Gedanken zu „Aggressive Hunde – DAS musst du WISSEN!

  1. abshak amalu Autor des BeitragsAntworten

    unser rastet bei anderen hunden immer aus. allerdings ist es auch zuhause so das er meiner freundin überall hin folgen will und er sich bei jeder bewegung meiner freundin direkt mitbewegt. sieht also nach kontrollsucht aus.
    ausserdem hat er wie du sagst, gelernt das er wenn er bellt der andere hunde weg geht. draussen hat er auch kein interesse an uns weil er halt damit beschäftigt ist zu schnüffeln und aufzupassen.
    lustigerweise schaffe ich es bei anderen hunden zu helfen aber bei meinem eigenen hund schaffe ich es nicht. da hab ich wohl einen blindspot 😀

    liebe grüße

    • Gute Frage! Autor des BeitragsAntworten

      Das hört sich nach einem Beziehungsproblem an. Bei fremden Hunden gehst du anders zu Werke. Bzw. die kennen dich noch nicht und reagieren empfindsamer auf deine Botschaften. Die wollen oder müssen dich ja erstmal einschätzen. Oha, der ist scheinbar ein Chef, der weiß was er will, ist präsent und konsequent… Bei dir hat sich aber schon eine Beziehung ausgebildet. Du kannst jetzt also den Hampelmann machen, aber dein Hund geht erstmal davon aus, dass alles beim Alten bleibt. Die Beziehung bzw die Rollen sind für ihn geklärt. Also reagiert er erstmal nicht auf dich, wenn du dein Verhalten änderst. Es sei denn, es ist sehr deutlich. Z.B. du schickst deinen Hund deutlich mit Geste und lauten „ab“ (geh weg) fort von dir. Dann sind Hunde oft ziemlich verstört und lernen Recht schnell bei dir zu bleiben. Denn ausgeschlossen werden will ein Hund auf keinen Fall.

    • Bernadette Odermatt Autor des BeitragsAntworten

      @Gute Frage! Das tönt nach Pferde-Training……weg schicken….!? Seltsam….

    • Gute Frage! Autor des BeitragsAntworten

      @Bernadette Odermatt Eigentlich Standardmethode. Machen viele hochqualifizierte Hundetrainer. Im Prinzip läuft es im natürlichen Gruppenverhalten der Hunde ganz ähnlich. Wer sich nicht an die Regeln hält bekommt erst eine Maßregelung und wird auch verjagt, wenn er sich weiter nicht an die Regeln hält. Hunde kennen da kein Pardon. Das Rudel halt zusammen aber ein fremder Hund muss sich schon anpassen, wenn er dazu gehören will. Deswegen ist das „Wegjagen“ ein Schritt, den man nicht übertreiben sollte. Z.B. beim Überholen des Herrschens, würde man erstmal die üblichen Methoden benutzen. Z.B. blocken, körperlich nach hinten verweisen, evtl mit kleinem Schubser, stehen bleiben, umdrehen… Darf man ja alles probieren. Aber irgendwann sollte man zeigen, dass es einem ernst ist. Das der Hund nicht bedingungslos zu einem gehört. Das mag seltsam klingen aber so ist ja tatsächlich. Wie viele Hundehalter müssen ihren Hund abgeben, weil sie nicht mehr mit ihm zurecht kommen. Das ist unfair dem Hund gegenüber. Statt klar zu zeigen, welches Verhalten geduldet und welches nicht geduldet wird und entsprechende Konsequenzen folgen zu lassen, damit der Hund es versteht und lernt, sich angemessen zu verhalten, wird er dann abgegeben.
      Der Hund soll mir folgen wollen, wenn ich ihn wegschicke, dann vergrößerte ich automatisch Distanz und der Hund will die Nähe und damit die Verbundenheit und Sicherheit, die ich ihm biete.

      Hat man das ein oder zweimal gemacht, dann reicht das auch. Dann sollte der Hund gelernt haben, dass ein Vorpreschen nicht akzeptiert wird. Dann reicht ein Blick, ein Geräusch bzw Wort oder eine Geste. Am besten ist es, dass man neben seinen Kommandos viel mehr körpersprachlich arbeitet. Den Hund überholen, abdrängen und mit Blick und Körperhaltung zurück verweisen. Energisch aber mit ruhiger Haltung. So agieren Hunde miteinander und sie verstehen das deutlich besser, als gefährliche Leinenzieherei oder Kommandos.. Ein Problem mit Kommandos ist, dass niemand wirklich immer konsequent seine Kommandos umsetzen kann. Also ich schaffe das nicht und ich kenne auch niemanden, der das schafft. Meistens ok man gibt sich Mühe… Die körpersprachlichen Aktion ist aber in sich bereits die Konsequenz. Also inkonsequente körpersprachliches Agieren, ist zwar prinzipiell denkbar, aber eher unwahrscheinlich.

      Das „Wegjagen“ ist nicht bei jedem Hund nötig. Aber wenn sich so ein Vorpreschen erstmal eingespielt hat und für den Hund normal ist, dann macht es Sinn, dieses ein oder zweimal einzusetzen. Wirkt garantiert. Aber immer mit der Schleppleine, 3m reicht, abgesichert.

    • Bernadette Odermatt Autor des BeitragsAntworten

      @Gute Frage! Danke für die ausführliche Antwort. Bin mit vielem einverstanden, vor allem das körpersprachliche agieren verbunden mit einem Laut!

  2. Ute Wegerdt Autor des BeitragsAntworten

    Hallo, sehr anschaulich erklärt. Wir haben einen kleinen Hund aus einem Tierheim. Er ist sehr lieb, hört spitzen mäßig und macht richtig Spaß außer es nähert sich jemand meinem Mann… Mein Mann ist Rollstuhlfahrer und wir dachten es liegt an unserer Ausstrahlung. Unser Hund beißt. Ist nicht unser 1. Hund und alles was wir bisher kannten, hilft null. Ich muß auch sagen, es gibt absolut kein Muster. Er hackt zu und das ist ernst. Ich hatte auch schon ein Loch im Fuß. Ebenso unser Hundetrainer und diverse andere Menschen. 2 Sekunden später liegt er friedlich und das vor sich hin. Wir waren schon soweit ihn wieder ins Tierheim zu bringen, da hat er natürlich im Ausland nie eine Chance. Inzwischen achten wir darauf Situationen zu vermeiden bei denen er beißen könnte. In der kleinen „Raubsau“ steckt eine gespaltene Persönlichkeit. Was ich sagen will, man kann nicht immer alles wegerziehen, egal wie und mit welcher Methode. Manchmal ist ein Hund wie er ist und dann muss man eben sein eigenes Tun verändern.

  3. Gute Frage! Autor des BeitragsAntworten

    Deine Tafelnummern finde ich richtig klasse. Allerdings stimmt die Aussage, das Aggression nur der Distanzvergrößerung dient einfach nur bedingt. Ich denke, beim Menschen sieht man das am besten. Die Hooligans wollen sich eine nach gegenseitig auf die Fresse hauen und suchen nach Feinden oder Gegnern. Wäre nicht unwahrscheinlich, dass es auch ch bei Hunden solche „Hooligans“ gibt. V.a. intakte Rüden, die ausschließlich auf andere intakte Rüden aggressiv reagieren. Klar kann man sagen, der will halt nen Konkurrenten fern halten, also auch Distanz schaffen. Aber ich denke, es geht mehr darum Rangordnung festzulegen und damit sich als Überlegener damit in realer Natur Fortpflanzungsmöglichkeiten zu optimieren. Und das ist noch Mal ne ganz andere Aggressivität als die Verteidung von Territorium oder Ressourcen, wo es tatsächlich nur um Distanzvergrößerung geht.
    Bei mehreren Hunden kommt das Problem hinzu, dass man zwei Hunde auf einmal schlechter kontrollieren kann. Den Hund hinter sich halten, wenn zwei gleichzeitig nach vorne wollen, ist nicht leicht und die richtige Körpersprache auf den einen konzentriert, lässt den anderen außer acht. Meine beiden sind in manchen Momenten schwer zu kontrollieren. Sie eher der Typ Wegkläffer und armes Würstchen, will er erstmal nur unbedingt alles abchecken. Reagiert aber bei intakten Rüden leider immer mit Aggression. Ansonsten Kennenlernen, Schnuppern, Spielen, also unbedingt ganz dringend will er zu jedem ändern Hund. Die eine kläfft, weil sie jeden Hund erstmal als Gefahr ansieht, der andere fiept, weil er unbedingt Kennenlernen will. Dabei zeigt sie, die immer aggressiv kläfft, eigentlich nie Probleme mit anderen Hunden. Und bei ihm muss ich halt mit intakten Rüden aufpassen, weil es dann immer kracht. Egal ob vier Monate oder zehn Jahre und ob mit oder ohne Leine. Bringe ich ihn hinter mich, dann kann ich ihn dort ruhig halten. Aber man muss höllisch aufpassen, weil er immer den Drang nach vorne hat.

  4. Luca Vosseler Autor des BeitragsAntworten

    Meine Hündin wurde zweimal von Artgenossen angegriffen und einmal verletzt. Als sie das erste Mal angegriffen wurde ist sie danach nur gegen kleine Hunde. Irgendwann schlug das um und sie ging auch gegen Große. Ich war verzweifelt und wollte auch ein Coaching machen, aber leider fehlen mir die finanziellen Mittel. Also dachte ich mir , leck mich, ich bekomme das alleine hin. Und siehe da, ich habe angefangen meine Hündin , wenn Hunde kommen erstmal am Halsband fest zu machen, da ich bemerkt habe, das ich übers Halsband ein viel bessere Kommunikation mit ihr aufbauen kann. Und dadurch bin ich einfach ruhiger geworden und zische mittlerweile einmal und sie geht ohne Probleme am Hund vorbei. 🤷‍♂️ Echt mega , hätte ich gewusst, daß sie nur eine bessere Bindung zu mir durch das Halsband gebraucht hat, hätte ich das schon lange versucht. 👍

  5. Mani Moni Autor des BeitragsAntworten

    Super Thema. Allerdings würde ich nicht unbedingt sagen, dass man bei offensiv aggressiven Hunden eher ein Problem hat als bei defensiv aggressiven, beides kann ordentlich in die Hose gehen. Bei mir ist seit etwa einem Jahr ein HH-Team im Training, der Hund ist offensiv aggressiv. Dem liegt aber eine Mischung aus einem selbstbewussten, territorialen Verhalten gemischt mit Reaktivität, mangelnder Impulskontrolle, im ganzen ersten Lebensjahr ein Leben in kompletter Reizarmut sowie im aktuellen Leben ein vollständiger Mangel an Grenzen seitens des Halters zugrunde der so wenig präsent war wie man es nur sein kann. Natürlich mussten wir hier an gewissen Punkten ganz klare Grenzen setzen aber von einem „Alphawurf“ – den man als Methode schon mal überhaupt nie empfehlen kann – waren wir meilenweit entfernt. Das wäre bei diesem Hund auch ein folgenschwerer Fehler, denn trotz seiner offensiven Art ist er extrem sensibel und neigt zur Dramatik. Dem Extrem seines Verhaltens liegt also eine Eigenschaft zugrunde, die eigentlich überaus positiv und erwünscht ist und in Bahnen gelenkt werden muss, jedoch keinesfalls gebrochen werden darf. Man hätte bei diesem Hund mit starker, körperliche Gewalt wie etwa dem „Alphawurf“ jedes Vertrauen für immer zerstört! Die Devise war in den ersten Monaten stets, zuerst die Themen Orientierung am Menschen, Habituation, Konzentration und Impulskontrolle in dieser Reihenfolge und in einem Abstand zu auslösenden Reizen zu bearbeiten, der es dem Hund leicht macht das erwünschte Verhalten auch zu zeigen. Hätten wir das nicht gemacht hätte man andauernd den Hund „unterwerfen“ und zusammenfalten „müssen“, um ihn zu stoppen. Bloß hätte das, wie Steve es auch im Bezug auf die defensiven Hunde beschreibt, nur den Effekt gehabt, dass die Situation für den Hund noch negativer belegt und das Verhalten in der Folge immer schlimmer wird. Auf meine Weise, die der von Steve ähnlich zu sein scheint, hat der Hund die faire Möglichkeit bekommen, genug Zeit und Abstand zum Verarbeiten der Reize zu haben, schrittweise mit viel positivem Feedback des Menschen an diese herangeführt zu werden und üben zu dürfen, was in herausfordernden Situationen von ihm erwartet wird. Denn auch wenn Führung aus der Arbeit mit dem Hund nicht wegzudenken ist, geht es nicht immer ausschließlich um einen Mangel in diesem Bereich wenn ein Hund unerwünschtes Verhalten zeigt. Mit dem größeren Abstand konnte der Hund das Verhalten, welches mit zunehmender Nähe immer extremer wurde, in einer abgeschwächter Form zeigen und man konnte hier, eingebunden in das Orientierungstraining, ebenso abgeschwächt Grenzen setzen. Mit weniger Druck, dafür aber mehr Kommunikation und in einem Bewusstseinszustand, in dem es dem Hund noch möglich ist, nachzudenken und zu lernen. (Das geht im „out-of-rage-modus“ nämlich nicht mehr) So wurden die Situationen, in denen man wirklich mal härter durchgreifen musste, auf 2-3x innerhalb eines Jahres reduziert. Aber auch hier, KEIN „Alphawurf“…! Wenn ich von Besitzern gefragt werde, ob sie ihren Hund körperlich korrigieren dürfen dann sage ich immer: „Je massiver du einen Hund korrigieren/ihm Grenzen setzen willst, desto mehr geht damit die Verantwortung einher, alles andere zu tun und dem Hund beizubringen was er braucht um ein ausgeglichener, nervenstarker Begleiter zu sein.“ Denn durch eine sorgfältige Analyse und intelligentes Management kann man sich bei allen Hunden viel brachiale Gewalt sparen. Und ich wollte mal eine Lanze für offensiv aggressive Hunde brechen und erzählen, wie es da im Detail so aussehen kann und wie unterschiedliche Faktoren dann zu so einem Verhalten führen können.
    Der Hund aus meinem Beispiel hat bis vor einem Jahr sehr extrem auf alle möglichen Reize reagiert. Ein Fahrradfahrer auf eine Feldlänge Entfernung hat ihn völlig aus der Fassung gebracht. Heute läuft er frei entspannt seiner Wege, Fahrräder, Kinder, Autos und Traktoren können wenige Meter vor ihm passieren und er hat immer ein Ohr beim Menschen. Weil er gelernt hat, dass der auf ihn achtet und ihm vor allem anderen zu 99% einfach rechtzeitig sagt, wenn er seine Sache gut macht und ihm dadurch Ruhe und Sicherheit gibt.

  6. Sabrina Hutterli Autor des BeitragsAntworten

    toll erklärt 👌 und ich finde deine sachliche Ehrlichkeit einfach sooo toll 👍👍

  7. Daniel Rech Autor des BeitragsAntworten

    Ich habe leider auch so ein 5 Jahre alten „ problemhund“ mit diesem Verhalten. Allerdings zeigt er das auch bei fremden Menschen oder Hunden nicht immer. 6-10 Begegnungen laufen super und bei 4 rastet er aus. Da er mit knapp 60cm und 33 kg recht groß ist macht man sich damit natürlich nicht viele Freunde. Wir haben ihn jetzt seit 8 Monaten und sind schon die mindestens 5e Familie. Daher kennen wir seine Geschichte halt auch nicht. Zu uns und auch zu unseren 2 Kindern und 2 Katzen ist er super lieb.

  8. Krael Autor des BeitragsAntworten

    Huhu, super erklärt! Ich hab grade viel Arbeit mit meinem 10 Monate alten Aussie. Bin bei einer Trainerin, die mir diesen Kanal empfohlen hat und ihn auch selber schaut 🙂 Er hatte schon als Welpe ganz stark auf Autos/Fahrräder/Roller reagiert, wollte reinspringen, hat es ausgebellt. Mit viel Geduld und Ruhe war es vor nem Monat eigentlich alles gut, und jetzt (soweit mein Glaube) durch Hormonelle Umstellung etc, ist sein Grund-Stresslevel plötzlich viel höher, und er bellt unterwegs wieder vieles an. Autos, Fahrräder aber auch einzelne Spaziergänger. Wie du erzählst, Stress/Überforderung, das beschreibt ihn sehr gut. Am schwierigsten finde ich, wie aggressiv und verständnislos manche Menschen reagieren, wenn ein gestresster Hund nur einmal an der Leine in ihre Richtung bellt. 😢

  9. Yvonne Höffner Autor des BeitragsAntworten

    Unser Hund Odin ist 14 Monate alt. Er ist nicht kastriert und extrem aggressiv gegenüber anderen Rüden. Kaum zu halten.

    • Loredana Stancu Autor des BeitragsAntworten

      Dasselbe wie bei mir (Amerikanische Bulldogge 15 Monate),man braucht momentan viel Geduld:)

  10. Maria Autor des BeitragsAntworten

    Wie verhält es sich denn bei Katzen-Leinen-Aggression? Die werden fixiert, dann wird geknurrt, Kamm aufgestellt, Schwerpunkt vorn, dann würde nach vorne gegangen. (Und gejagt, wobei das unterbunden wird und es noch nie soweit gekommen ist) – Distanzvergrößerung als Funktion für das Verhalten? Frust weil nicht gejagt werden darf? Katzen anpöbeln weil sie ohne Leine alles dürfen und man selbst nicht? Liebe Grüße!

  11. Anna H. Autor des BeitragsAntworten

    Danke für das Video. Und auch wenn wir schon eine Weile nicht mehr im Team sind haben wir viel von dir lernen können. Wichtig vorallem war auch das Beobachten um herauszufinden was überhaupt das Problem ist um danach Lösungen zu gestalten. Bei unserem Mali denken auch viele, er sei aggresiv, da er, obwohl er schon viel ruhiger im Umgang mit extremen Aussenreizen geworden ist, noch so seine Übersprungshandlungen hat. Er ist jetzt 18Monate alt und er darf ja noch lernen. Und da unsere Ersthündin schon 11ist, lernt er von ihr auch sehr viel Ruhe und Gelassenheit, was uns unteranderem auch zum Erfolg verholfen hat. Ein großes Danke aber auch an das Team Steve Kaye, die ihrer Berufung nachgehen und ein großes Bewusstsein für unsere Mitwelt haben. Danke🌻

  12. Mel K Autor des BeitragsAntworten

    Danke das du das ansprichst mit diesem Alpha Wurf… Mein großer Schweizer Sennenhund wurde mit 12 Wochen bei der Schnupperstunde vom Hundetrainer ohne Grund bzw doch das Argument war, „er wird ja Mal ein 50-60 Kilo Hund, dem müsse man jetzt schon zeigen wo es langgeht“ mit diesem Alpha Wurf auf den Boden geklatscht, dass ich gar nicht so schnell reagieren konnte… Bin sofort gegangen, nützt mir aber jetzt nichts mehr… Mein Hund hat seitdem, eine riesen Angst vor Männer, ich konnte monatelang nicht im dunklen Gassi gehen, weil er einfach kein Schritt gelaufen ist, er geht richtig nach vorne dabei, konnte schlecht neuen Besuch empfangen und das alles nur, sorry, weil ein Hundetrainer der seine Ausbildung vor 40 Jahren gemacht hat, meint das muss man heutzutage noch so machen… Diese Rasse ist so sensibel und feinfühlig… Das größte Problem ist aber das ich ihm in seinen Augen ja nicht geholfen habe und er seitdem denkt OK sie kann keine Führung übernehmen, dann mach ich das Mal… Er geht in die Leine und bellt wie verrückt wenn andere Hunde an uns vorbei kommen… Vieles hab ich wieder in den Griff bekommen, aber die Unsicherheit bleibt…

  13. Brit Just Autor des BeitragsAntworten

    Meiner ist 3 Jahre, chronisch krank und aggressiv gegenüber fremden Menschen und Rüden.
    Wir haben bereits einen kompetenten Hundetrainer und arbeiten mit dem „neurophysiologischen Stressmanagement“.

  14. Dagmar Steinhauer Autor des BeitragsAntworten

    Danke für das Video. Ich habe ganz viel vorher nachgedacht und jetzt noch mehr. Meine Mali Hündin verhält sich an der Leine, andern Hunden gegenüber, auf der Straße, genau so. Nur Hunden gegenüber auf der Straße. Hundeschule geht sie wie ein Lamm und hört aufs Wort. Ohne Leine interessiert sie kein Hund und geht jedem Streit aus dem Weg. Huta ist sie absolut verträglich. Zuhause ist sie ein Assistent Hund. Ich muß die Angst vor der Straße verlieren und das ist schwer und die Mitmenschen machen es mir nicht leichter. Wir arbeiten weiter daran und hoffen das richtige zu tun.

  15. Sebastian Georg Autor des BeitragsAntworten

    Hallo,
    Unsere Cane Corso Hündin 2 Jahre ist beim Spaziergang sehr aufgewühlt, und wirkt unsicher… ist auch sehr gestresst. Kommen uns Hund/e entgegen wird sie noch angespannter und wartet nur auf Krawalle um mit zumachen mit agressivem Maßregeln wird sie nur noch unsicherer… was langsam etwas erfolg zeigt ist der „Höfflichkeitsbogen“ und oder Richtingswechsel um sie kurz aus der Situation zuholen, und dann wieder weiter gehen. Leider nimmt sie sich kein Beispiel an unserem Cane Corso Rüden 3 Jahre, der absolut gechillt ist. Wir bleiben aber fleißig dran damit es für alle entspannter wird.
    Grüße
    Sebastian
    Ps. Danke für die tollen und klaren Videos

  16. Bruni TDO Autor des BeitragsAntworten

    Frage: Was kann ich tun wenn ein Hund erst vertrauen bei fremden aufbaut u sich streicheln lässt aber sobald der fremde Mensch sich bewegt ( läuft ) er dann die Füße anvisiert und zu beißt!!! Was kann man da machen???

  17. Briva Gawlik Autor des BeitragsAntworten

    Die Meisten verstehen sich selber nicht, wie sollen sie dann ihren Hund verstehen? Traurig aber wahr ! Tolles Video, sehr lehrreich !🏆

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