Du willst deinen Hund erziehen? Hier ist die genaue Schritt-für-Schritt Anleitung!
Für alle, die mit ihrem Hund richtig trainieren wollen
„Unter den Online Hundeschulen ist Connys Online Hundetraining für mich die klare Nummer 1!“
– Martin Rütter
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In diesem Video zeige ich euch, welche Dinge fast immer falsch trainiert werden und wie ihr Frustrationstoleranz und Ruhe richtig aufbauen könnt.
Viel Spaß beim Video,
Dein Daniel
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Wir haben einen 15 Wochen alten Welpen eine Hündin und haben abends Probleme den Hund ruhig zu bekommen. Achten am Tag, dass er ruhig und ausgeglichen verläuft. Schlafen, spazieren und beschäftigen. Trotz alledem dreht sie Abend immer auf. Was tun?
Auch mal Energie abladen zulassen.
Das legt sich nach ungefähr einem Jahr von selbst. Im Moment ist das normal!
Bei uns hat es geholfen den Welpen öfter die Möglichkeit zu geben sich abzulegen und schlafen zu lassen. So junge Hunde brauchen noch echt viel Schlaf! Wenn sie vorwiegend Abends ab dreht, könnte es eine Überforderung durch zuviele Reize sein, die nicht verarbeitet wurden (was im Schlaf passiert). Das ist wie mit kleinen Kindern die keine Nickerchen oder Mittagsschlaf hatten, die werden auch irgendwann quängelig und machen Lärm.
Ab aufs Körbchen sonst Box die man zumachen kann.
Meine Hündin aus dem Tierschutz reagiert sehr aufgeregt auf andere Hunde. Deswegen trainieren wir schon lange, dass es auf Spaziergängen prinzipiell keinen Kontakt gibt und dadurch ist sie auch schon viel ruhiger geworden.
Nun sind wir in Frankreich im Urlaub und hier habe ich das Problem, dass jeder seinen Hund frei laufen lässt und die Hunde sich auch meistens nicht für das Rufen der Besitzer interessieren. Jeden Tag gibt es dadurch ungewollte Begegnungen. Meine Hündin fiddelt dann, bellt, verheddert sich in der Leine wenn ich nicht schnell genug ins Geschirr greife,… Ich habe das Gefühl, dass gerade ein ganzes Jahr Training innerhalb von einer Woche zunichte gemacht wird. Es ist zum Heulen.
Prinzipiell keinen Kontakt?!
Also hat sie nie Kontakt zu Artgenossen?
Aber ja kenne ich,ist leider die Kehrseite von Frankreichs Lockerheit bezüglich Hunden.
Aber man darf auch hier auf Linie bleiben und mit gegenüber versuchen zu kommunizieren.
Bin auch grad wieder in Frankreich und jenseits der Strände geht es besser ..aber ja ist echt anstrengend
Bleib dran
Auf Spaziergängen nicht. Da gibt es keinen Kontakt. Ansonsten unter gewissen Bedingungen natürlich schon. Mit dem Hund meiner Eltern zum Beispiel, wenn wir sie besuchen. Aber ich lasse sie nie einfach so mit anderen Hunden zusammen, die uns gerade über den Weg laufen. Eben weil sie so fiddelig ist.
Ich kann die Leute ja bitten, ihren Hund ranzurufen. Das versuchen sie auch oft. Bloß ist das ihrem Hund in 90% der Fälle egal 😂
Stimmt, abseits der Strände und Küstenwanderwege scheint es weniger schlimm zu sein.
@Kraeuterhexe2104genau,
Ja mein Hund verträgt sich auch nixjt blind mit jedem und braucht auch kontrollierte Annäherung aber das ist dort in der Umsetzung echt manchmal unmöglich🙄.
Aber genau abseits der Strände gehts echt meist besser 👍viel Glück
Tatsächlich habe ich mich da wiedererkannt. Allerdings nicht bei Hundebegegnungen sondern beim Ball spielen. Auch da werde ich jetzt anders agieren. Vielen Dank dafür.
Schade, da war nichts Hilfreiches für mich dabei. Wenn meiner einen anderen Hund sieht, ist er so freudig aufgeregt, daß er überhaupt nichts anderes kennt. Ich bin komplett ausgeblendet, alle Kommandos sind vergessen. Es gibt nur den Gedanken, da will ich hin. Natürlich hält ihn die Leine zurück, was ihn zum Jaulen und Winseln bringt und dies tut mir in der Seele leid, aber ich muß es halt aushalten. Ich wäre ja schon mit der kritisierten Aufschubbelohnungsreaktion zufrieden, aber selbst das funktioniert nicht mal im Ansatz. 😿😿😿 In der Werbung werden Sender angeboten, die per Funksignal dies „Ausrasten“ unterbrechen können sollen, aber ich traue den Versprechungen nicht. Haben Die Erfahrung damit?
Erfahrung hab ich nicht damit. Aber ich würde nie versuchen fehlende Erziehung durch ein Funksignal zu ersetzen. Es gibt Trainer, die einem helfen können, einen guten Weg mit dem Hund zu finden.
Falls dieses Funksignal eine Art Schreckreiz ist, sollte man das als nicht fachkundige Person nicht einfach ausprobieren. Da kann man viel bei kaputt machen, falsche Verknüpfungen schaffen, dem Hund Schaden zufügen, ihn abstumpfen und Vertrauen kaputt machen.
Dass der Hund sich so freut über andere Hunde, kommt wahrscheinlich aus der Erwartungshaltung, dass er in der Vergangenheit manchmal Erfolg damit hatte und in seiner Aufregung zu anderen Hunden hingelassen wurde. Ein Anfang wäre erstmal die Erwartungshaltung abzubauen und ihn nie zu anderen Hunden zu lassen, wenn er aufgeregt ist oder an der Leine ist.
Wenn ein Funksignal die Lösung für alle Erziehungsprobleme wären, bräuchten wir keine Trainer mehr.
Wenn jemand verspricht, dass es eine einfache Lösung für Verhaltensprobleme per Knopfdruck gibt, wirkt das sehr unseriös.
@Lara-v2q3o Sei vergewissert, daß ich nie rin Elektrohalsband o.ä. verwenden würde.
Schau Thomas Baumann an. Das wird dir helfen.
Von solchen Hilfsmitteln halte ich auch nichts, weil der Hund diesen Handlungsunterbrecher als Strafreiz verbucht und nicht wirklich lernt sich selbst zu regulieren.
Leckerlies funktionieren bei euch deshalb nicht, weil der Hund zu hoch im Stress steht. Im positiven oder negativen Stress können Hunde nicht fressen.
Beobachte schon im Vorfeld: Beginnt dein Hund bereits beim Sichten eines anderen Hundes den Körper anzuspannen oder hibbelig zu werden, dreh wortlos um und geh in die entgegengesetzte Richtung wieder zurück. Aus die Maus. Wird er ruhiger, halte weiter ausreichend Abstand und bleib ruhig (!) stehen und versuche die Aufmerksamkeit auf dich zu lenken. Stell dir vor, der andere, entfernt befindliche Hund wäre gar nicht da.
Teste mal aus, wie groß der Abstand sein muss, bis dein Hund nicht mehr in (s)ein Erregungslevel kommt. Erst dann geh ruhig (!) und entspannt und mit gleichmässigen Schritten weiter. Nicht zu viel Leinenlänge lassen. Schaut dich dein Hund zwischendurch an, lob ihn, aber bleib dabei ruhig!
Jaaa, das kostet Zeit und Ausdauer und wird nicht innerhalb einer Woche besser, aber längerfristig fruchtet das. Nur so lernt der Hund, dass sein Gefiddel nicht zum Erfolg führt. Jeder Spaziergang ist Training. Für euch beide! 🍀
Du könntest versuchen den Reiz (anderen Hund) auf mehr Abstand zu bringen, bis dein Hund ihn zwar warnimmt, aber nicht komplett drauf fokussiert ist und alles andere ausblendet. Falls dein Hund auf Futter anspringt, nutz das als Anreiz zu dir zu schauen: Hund schaut zum Reiz -> Maker-Wort (sofern eins aufgebaut wurde – falls nicht, sollte das zuerst passieren) -> Ein paar Schritte mit dem Hund und Leckerli zurück gehen und belohnen. Solange wiederholen, bis dein Hund von sich aus vom Reiz weg zu dir schaut. Klappt sonst auch mit seinem Lieblingsspielzeug. Wirkt natürlich anfangs eher als Ablenkung, aber das kannst du nach und nach ausschleichen lassen, wenn er selbst dann noch zu dir schaut, wenn ihr direkt am Reiz vorbei lauft.
Meine Hündin mit Ihre Mutter und Vater aufgewachsen. Leider sind die leider gestorben. Sie ist jetzt allein und sie hat riesige Angst mitmir spazieren gehen und wenn sie andere Hund sieht lauft nach Hause. Ich gehen mit ihr ohne Leine..spazieren unsere Dorf. Kannst etwas dazu schreiben???
Wie wärs mit Leine? 😅
Hallo, ich fühle mich ertappt. Da muss ich aber ganz schnell mehr ändern als ich angenommen habe … vielen Dank
Auch ich habe das Problem, dass mein Hund 10 Monate alt so freudig aufgeregt ist, wenn er andere Hunde sieht. Ich bin komplett ausgeblendet. Er hängt in der Leine, jault, dreht Kreis, ist sehr gefrustet und nicht mehr ansprechbar. Mit Brustkorb abstreichen hab ich probiert, auf die Seite gehen und warten, Leckerli und sein Lieblingsspielzeug interessieren ihn nicht.
Hab jetzt angefangen einfach weiter zu gehen, die Frustration ist etwas besser geworden, weiß jetzt nicht ob dies verkehrt ist.
ich verstehe nicht ganz warum der hund am ende nicht an sein ziel bzw eine belohnung bekommen soll. angenommen mein hund ist super aufgedreht bevor es in eine hundezone geht, besteht ja ein unterschied ob ich in kurz ins sitz schicke 10 sekunden warte und ihn dann frei lasse, oder davor stehen bleibe ohne kommando, bis er sich ablegt, tief durchschnauft und dann darf er in die hundezone. warum soll ich wenn er sich wirklich! beruhigt hat, nicht an sein ziel kommen? er hat ja schon den frust sichtlich bewältigt.
Ich denke wenn er relativ ruhig in die hundezone reingeht, nachdem du ihn ja von seinem streß runterholen konntest, ist ja nichts auszusetzen. wenn er aber dennoch wieder total stürmisch aufgeregt wird würd ich ihn nicht in die zone rein lassen. es kommt ja immer drauf an, ist mein hund immer wieder gestresst, oder hat er gelernt auch mal ruhig zu bleiben, wenn er etwas nicht bekommt was er gerne hätte. zb. ein kaustangerl oder einen ball, oder ander spielsachen usw…..
Ich denke, ich habe das vom Prinzip her verstanden. Das ist so, wie bei Kleinkindern in der Trotzphase…. Die schmeißen sich auf den Boden, schreien und wollen unbedingt die Süßigkeit an der Kasse. 1. Man kauft sie, Kind lernt, Radau machen ist gut, da komm ich ans Ziel.
2. Man kauft sie niemals nie, Kind lernt, bringt nix, lässt es in Zukunft sein.
3. Variante. Kind schreit, dann kauf ich nicht, Kind ist kurz ruhig, kauf ich doch. Kind ist verunsichert, mit nem großen Fragezeichen, weil keine klare Struktur zu erkennen ist, da man ja am Anfang die Süßigkeit verneint hat, sonst hätte Kind ja keinen Aufstand gemacht.
Wenn sich irgendwann Punkt 2 verinnerlicht hat, kann ich anfangen, ab und zu eine Ausnahme zu machen. Vlt.nie an der Kasse -weil Konsequent- aber ne Tüte am Süßigkeitenregal.
6:21 Beim Tierheim ergibt es sich manchmal, dass es zu Gruppenspaziergängen kommt. Z.B. 4 Menschen und 4 Hunde. Wenn dabei mindestens 2 sehr ruhige Hunde sind, können Hunde aus dem Tierschutz, die gerade erst dort angekommen sind, sehr viel, besonders für ihre Sozialisation und dann dass Leben in einem zu Hause lernen. Hunde sind da oft die besten Lehrer von neu angekommenen Hunden.
„Das kann teilweise 5 oder 10, manchmal auch noch länger dauern“ 😂 mein Hund ist jetzt 2 Jahre alt und behält inzwischen gut die Ruhe, aber am Anfang war das NIE unter 45 Minuten 😅
frag ich mich auch, was macht man wenn es wirklich lange dauert z.b 45 minuten.
Alles für den Algorithmus 👍
Alles für ein besseres Verständnis für unsere Vierbeiner.
Vielen Dank für dieses ausführliche, sehr gutes und dennoch kompaktes Video.
Das war ein sehr gutes Video. Den „Bruch der Erwartungshaltung“ haben wir mit unserem Labrador-Junghund eher durch Zufall geschafft. Er war immer viel zu aufgeregt, wenn es zum Park und der dortigen Hundewiese ging. Wir haben anfänglich schon immer versucht ihn durch Belohnung von Ruhe zu zeigen, dass es erst dann weiter (in Richtung Hundewiese) geht, wenn er sich zurück nimmt bzw. benimmt. Irgendwann war es aber dann so heftig, dass er sich selbst aus der Ferne her gar nicht mehr beruhigen wollte wenn schon andere Hunde dort am spielen waren. Also haben wir irgendwann die Kehrtwende gemacht und sind quasi direkt nach der Ankunft einfach wieder nach Hause gefahren. Seit dem Tag hats bei ihm – und vorallem uns – klick gemacht. Die nächsten Besuche liefen wesentlich besser, aber die Hundewiese haben wir vorerst solange gemieden, bis die Aufregung auf ein „okay-isch“ Level gesunken war. Jetzt können wir ungestört an der Wiese vorbei laufen oder ihn ruhig dazu einladen, mit uns drauf zu gehen.
Sollte nicht ein einfaches „Nein“ reichen……
Beispiel Hundebegegnung…
Sowieso erst mal ins Sitz… und dann entweder Freigabe mit ok oder eben ein konsequentes NEIN….
Der Hund begreift… das Thema „Reiz“ hat sich erledigt… Frauchen hat nein gesagt.
Tiefenentspannt weitergehen
@Doguniversity: Bitte macht das gleiche Video nochmal für Begegnungen mit Menschen. Dann kann man das den Nachbarn schicken, die einem nicht glauben wollen, dass es besser für den Junghund / Welpen ist, sie nicht zu begrüßen.
Die Transferleistung das hier auf Menschen zu übertragen ist da leider schon zu viel Herausforderung.
Vielen Dank für die sehr gute Erklärung. An dem Thema darf ich noch mit meinem Hund arbeiten.
Besonders wichtig war für mich, die Erklärung zur kurzzeitigen Ruhe. Genauso habe ich es bisher gemacht und es hat so nicht funktioniert! Vielen Dank!
Prima beschrieben und auch ich sehe das immer wieder. Seit dem Tod meines erst Hundes, sind begegnungen die reinste katastrophe. Zum auflöse Kommando, da habe ich ein Exemplar, der draußen das ok als ultimative auflösung empfindet und ein schlichtes „lauf“ ihn dazu bewegt die aufmerksamkeit zu halten. Auch ich bin schon 20min im Hagelsturm gestanden, damit er lernt auszuhalten. Wetterabhängig abzubrechen ist eben auch ein Abbruch die sich der Hund merkt.
Ich erkenne mich da sehr wohl wieder , nicht bei Hunde Begegnungen sondern wenn der Ball ins Spiel kommt und ein zweiter Hund dabei ist. Dann wird gebellt gefiebt und sitzen bleiben geht das hat nicht.
Im Jagdverhalten ist es klar, dass der Hund sein Ziel nicht erreichen darf. Meiner baut Energie ab, wenn ich ihn einen oder mehrere Kreise um mich herum laufen lasse und ihn dann erst entspannen lasse und entsprechend belohne.
Ich finde es schwer, dass dies pauschal als Aussage getätigt wird. Gibt es hier denn keine Unterschiede zwischen unkastrierten Rüden und beispielsweise echt verträglichen Hündinnen?
Ich fände es spannend, ob man hier differenziert arbeiten kann und entsprechend Situationen anders bewerten kann.