Du willst deinen Hund erziehen? Hier ist die genaue Schritt-für-Schritt Anleitung!
Für alle, die mit ihrem Hund richtig trainieren wollen
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– Martin Rütter
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In diesem Video zeige ich euch anhand von Bruno, einem etwa sechs Monate alten Junghund, wie ich typische Herausforderungen im Alltag und im Training einschätze und gezielt verbessere. Bruno bringt bereits sehr viel mit: Er kennt zahlreiche Übungen, arbeitet motiviert mit und hat offensichtlich großen Spaß daran, mit seinem Menschen zu lernen. Trotzdem gibt es einige kleine Stellschrauben, mit denen wir das Training flüssiger, abwechslungsreicher und alltagstauglicher gestalten können.
Ein wichtiger Punkt im Junghund Training ist für mich, dass der Hund nicht ständig das Gefühl bekommt, dass nach jeder Übung sofort das Futter kommt und die Aufgabe damit beendet ist. Stattdessen zeige ich, wie man Belohnungen, Bewegung und verschiedene Signale miteinander verbinden kann. Bruno soll beispielsweise auch aus der Bewegung heraus Sitz oder Platz machen, auf eine Freigabe warten und lernen, dass ein Click oder ein Signal den nächsten Schritt ankündigt. Dadurch entstehen flüssigere Abläufe und der Hund bleibt stärker bei seinem Menschen.
Gerade beim Junghund verändert sich mit zunehmendem Alter vieles. Ablenkungen durch andere Hunde, Gerüche oder die Umwelt können wichtiger werden. Deshalb möchte ich nicht ausschließlich auf die „Magie des Leckerchens“ setzen. Bewegung und gemeinsame Aktivität helfen dabei, die Aufmerksamkeit des Hundes aufrechtzuerhalten und Training und Spaziergang sinnvoll miteinander zu verbinden.
Ich zeige außerdem, warum es hilfreich sein kann, Belohnungen nicht immer vorher anzukündigen, etwas länger zu warten und dem Hund auch einmal die Möglichkeit zu geben, selbst aktiv zu werden. So kann aus dem Junghund Training eine gemeinsame Kommunikation entstehen, bei der der Hund gerne mitarbeitet, ohne ständig seinem Menschen wegen eines Leckerchens hinterherzulaufen.
Bruno macht dabei insgesamt eine richtig gute Figur. Es geht nicht darum, Fehler zu suchen oder den Hund ständig zu korrigieren. Vielmehr möchte ich zeigen, wie kleine Veränderungen im Timing, in der Bewegung und im Aufbau einer Übung einen großen Unterschied machen können. Genau diese kleinen Anpassungen können das Junghund Training abwechslungsreicher und dynamischer machen.
Wenn ihr selbst einen Junghund habt, lohnt es sich deshalb, genau hinzuschauen: Was erwartet mein Hund als Nächstes? Wartet er nur auf die Belohnung oder arbeitet er wirklich mit mir zusammen? Und wie kann ich Übungen so in den Spaziergang integrieren, dass Lernen und Bewegung ganz selbstverständlich miteinander verbunden sind?
Viel Spaß beim Zuschauen und Ausprobieren! Schön üben bringt Spaß! 🐾

