Du willst deinen Hund erziehen? Hier ist die genaue Schritt-für-Schritt Anleitung!
Für alle, die mit ihrem Hund richtig trainieren wollen
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– Martin Rütter
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Mein Hund beißt mich – keine Situation, über die viele Hundehalter offen sprechen wollen. In diesem Video erzähle ich dir meine persönliche Geschichte mit meinem Malinois Klausi: Wie und warum er mich gebissen hat, welche Fehlentscheidungen ich getroffen habe, welche Warnsignale ich nicht gesehen habe und wie wir heute leben, ohne dass solche Vorfälle erneut passieren. Wenn dein Hund geschnappt oder gebissen hat, wenn du dich fragst „Bin ich verantwortlich?“, „Ist mein Hund gefährlich?“, dann ist dieses Video genau für dich.
Inhalt
0:00 Intro – Mein Hund beißt mich
1:38 Mein Hund beißt mich – Die ersten Anzeichen
3:06 Die 4 Beißvorfälle mit meinem Malinois – mit Erklärung
10:24 Hund hat gebissen – Emotionale Auswirkungen
14:17 Die Vorgeschichte meines Malinois und Hintergründe
18:21 Das haben wir mit unserem Malinois verändert
Videotipps:
Maulkorbtraining:
Stresssignale beim Hund erkennen:
Thema Kastrationschip:
Nie wieder Malinois?
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Musik und einige Videosequenzen lizenziert über [motionarray.com]( ) , [artlist.io]( ) und envato.com


Ehrliches Video – Respekt! Wäre Klausi mein Hund, würde ich mir bei Herrn Baumann Hilfe holen. Für mich wäre es nicht der richtige Ansatz in die Vermeidung zu gehen. Wenn der Hund wachsen soll, dann stelle ich mich seinen Ängsten und Agressionen und lerne mehr über Hunde als in den Jahrzehnten davor! Aber jeder geht anders mit „Problemen“ um und das ist auch völlig in Ordnung, solange man die Konsequenzen dann auch trägt und nicht das Tier einfach wegschiebt (und das macht Ihr ja auch nicht!). Das ist nur meine Meinung und soll bitte auf gar keinen Fall als Kritik wahrgenommen werden. Alles Gute Euch und dem Klausi!
Danke dir für deinen respektvollen Kommentar und deine ehrliche Meinung – das weiß ich wirklich zu schätzen. 🙏
Und du hast völlig recht: Es gibt verschiedene Wege, mit so einem Hund umzugehen und keiner davon ist pauschal „richtig“ oder „falsch“.
Wir haben uns ganz bewusst für den Weg über Management und Entlastung entschieden, nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil Klausi emotional komplett überfordert war. Inzwischen ist er deutlich stabiler.
Herr Baumann macht tolle Arbeit, ich war auch schon bei diversen seiner Seminare, als er noch hier in der Nähe ansässig war. Leider ist er jetzt so weit weg. Danke dir für deinen Beitrag und die guten Wünsche – auch von Klausi! Liebe Grüße Ines
Das ist eine sehr gute Idee! Baumann ist super und kriegt alle Situationen entzerrt und er-klärt.
Alles was du in diesem Video beschrieben hast ist genau mein Leben. Ich habe einen Dobermann mit 9,5 Monaten zu mir geholt. Das war dann schon sein 4. Zuhause. Ich dachte ich hätte genug Erfahrung um ihn ein schönes Leben zu bieten. Das ging allerdings nach hinten los. Als er ein Jahr alt wurde hat er mich das erste Mal in einer Hundebegegnung gebissen. Da dachte ich noch, dass es sich um eine Übersprungshandlung gehandelt hat. Doch dann war es bei jeder Begegnung so und wurde auch immer heftiger. Ich wollte ihn auch abgeben, habe mich aber doch für ihn entschieden. Dann auch der Chip für ein halbes Jahr und danach die Kastration. Da war er 4 Jahre. Seit der Kastration ist alles noch viel schwieriger geworden, weil er jetzt ziemlich ängstlich allem Gegenüber geworden ist. Er ist draußen immer extrem angespannt. Habe schon so ziemlich alles versucht (Hundeschule, Online Training, Bauchgefühl), leider ohne Erfolg. Jetzt habe ich mich damit abgefunden, dass er so ist wie er ist. Damit habe ich mir den Druck genommen alles richtig zu machen.
Du hast so viel durchgemacht mit deinem Dobermann. Und dass du dich trotz aller Rückschläge für ihn entschieden hast, zeigt wahnsinnig viel Stärke. Auch wenn’s nicht „perfekt“ läuft, Verantwortung bedeutet eben nicht, alles zu lösen, sondern dazubleiben. Dass du dir den Druck genommen hast, finde ich so wichtig. Es darf auch okay sein zu sagen: „Er ist, wie er ist – und ich bin trotzdem bei ihm.“ Und ganz ehrlich: wer genau entscheidet denn was für euch richtig ist oder nicht. Nur du! 😉 Euch weiterhin alles Gute und liebe Grüße Ines
Wenn du einen Dobermann hast, würde ich rassebedingt mal das Herz schallen lassen, das könnte für die Ängstlichkeit verantwortlich sein.
Ich hatte 2 Dobermänner, beides unkastrierte Rüden, der zweite hat mich auch gebissen, der erste nur massiv gedroht. Mit beiden habe ich sofort den Druck rausgenommen und nur noch über Management und positive Verstärkung gearbeitet. Ja, ich weiß, da lachen viele. Die die meinen ihnen Druck machen zu müssen, sollen sich mal anhören, aus welcher Tiefe ein Dobermann Knurren kann und was für eine Aura er mit gezogener Pistole entwickelt. Ich habe ihn weiter beschäftigt, was nie ein Problem war, aber nie mehr den Kampf aufgenommen. Nach einem Jahr Vertrauensarbeit haben mir beide wieder geglaubt, dass ich nicht die Irre bin, die überfordert die unterschiedlichen Ratschläge der Hundetrainer befolgt. Beide sind 10 un11 Jahre geworden, es ist nie wieder vorgekommen. Ich vermisse sie noch heute, ich durfte von ihnen so viel lernen. Ruhe, Klarheit und liebevolle konsequente Behandlung. Noch etwas beide Rüden haben mich, ich bin eine Frau, auch beschützen wollen und mussten erst lernen, ich brauche keinen Schutz. Bei meinem Mann war dieses Verhalten viel weniger ausgeprägt. Ich wünsche dir, dass du mit deinem Dobermann einen Weg findest und ja DCM ist ein großes Problem, deshalb habe ich keinen mehr.
Du bist nicht allein ❤ und nur Menschen mit Spezialeffekt Hund (Dobi) wissen genau wieso 🤗
@1alura1hab ich schon machen lassen. Ist alles in Ordnung.
Danke für dieses tolle mutiges Video. Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht und ich habe mich auch damals auch gefragt wie es weiter gehen kann….❤… Ich habe viele Jahre Ruhe gehabt mit ihm und dann hat er im letzten Jahr eine Frau gebissen. Den Wesenstest hat er was Menschen betrifft bestanden….ich werde trotzdem, den Rest seines Lebens, mit Maulkorb und Leine gehen weil ich jetzt weiß das er Gefahren anders einordnet als ich und ich ihm einfach nicht trauen kann. Und ich liebe meinen Hund und bin soooo glücklich das ich ihn behalten kann…. trotzdem ich jetzt jährlich knapp 700Euro Hundesteuer zahlen muss. Es war ein großer Schock zumal er nicht meine erster Hund ist. Ich finde es gut mit der Höhle… Mein Dicker hatte eine Box die er jetzt an unsere Kleine ( Wolfsspitz Mädchen) abgegeben hat um tatsächlich bei mir schlafen zu dürfen. Im Gegensatz zu Klausi gibt ihm das Sicherheit. Jeder Hund ist anders 😅 und ja ein Beissvorfall ist furchtbar muss aber nicht das Ende sein….. Klingt vielleicht blöd aber gerade dieses unerwartete Katastrophe nach vielen Jahren Ruhe hat meinen Hund und mich noch mehr zusammen geschweißt.
Danke, dass du deine Erfahrungen teilst. Der Moment muss echt schrecklich gewesen sein. :O Aber toll, dass er weiterhin bei dir einen sicheren Platz hat und du auch sehr reflektiert damit umgehst. Die erhöhte Hundesteuer verstehe ich beim besten Willen nicht. Falls mir das jemand mal plausibel erklären könnte, immer her damit. In der Praxis trifft sie oft genau die Falschen:
Nämlich verantwortungsvolle Halter*innen wie dich, die bereit sind, ihren Hund trotz Vorfällen weiterzuführen, ihn abzusichern, Trainingszeit, Energie und Geld zu investieren und dann zusätzlich jedes Jahr mit mehreren hundert Euro Steuer „bestraft“ werden. Ist aber nur meine Meinung. (eher als allgemeine Frage für die Kommentare). Ich wünsche weiterhin euch alles Gute. Liebe Grüße Ines
Meine Hündin (Mali – Border – Collie – Labi – Mix ) habe ich vor etwas über 4 Jahren mit knapp 11 Monaten von einer 5 – Köpfigen Familie übernommen.
Ich hatte davor 3 Hunde aus zweiter Hand und fühlte mich der Sache gewachsen. Ich kannte Border – Collies und weiße Schäferhunde gut und dachte, das passt.
Diese Granate war aber ganz anders, wie ich feststellte 🙂
Sie hat mehrere Erkrankungen ( Allergien auf Futter, Milben und Pollen + eine Schilddrüsendysfunktion ).
Mittlerweile ist sie medikamentös gut eingestellt und bekommt passendes Futter.
Sie war anfangs eine tickende Zeitbombe. Rastete bei Hundebegegnungen aus, extremes Jagdverhalten (hatte 2 größere Erfolge), konnte nicht alleine bleiben und ich bin ihr am Allerwertesten vorbeigegangen.
Zudem ist sie flink wie ein Wiesel und reagiert blitzschnell.
Nach einem Jahr habe ich begonnen, mich intensiv mit ihr zu beschäftigen bzw meine Sicht zu verändern. Ich habe mich mit instabilen A – Typen beschäftigt und begonnen sie zu verstehen und meine Fehler zu sehen.
Mittlerweile nutze ich ihre Veranlagungen und habe verstanden, dass der Kampf dagegen nichts bringt. Natürlich braucht es Regeln, aber den Hund umkrempeln klappt nicht.
Ich bin mit ihr bei einer Jagdhundausbilderin und seit sie bestimmte Disziplinen der Jagd ausführem darf, ist sie ausgeglichener. Zudem kann sie tausend Tricks und lernt ständig dazu. Sie hat verordnete Ruhezeiten und einen Rahmen, in dem sie sich bewegen kann.
Sie ist mittlerweile quasi mein anstrengender Traumhund 🙂
Sorry, wegen des langen Textes, aber ich habe mich in dem Video zum Teil selbst gesehen und musste an die furchtbare (aber auch lehrreiche) Anfangszeit denken.
Toll, wie euer Umgang damit ist und ihr auch ja wirklich unangenehme Situationen zeigt.
Alles Liebe,
Johanna und Peggy
Liebe Johanna und Peggy, danke, dass du eure Geschichte geteilt hast. Ich hab mich in vielem auch selbst wiedergefunden und ich freu mich ehrlich, dass das Video genau diese Gedanken bei dir ausgelöst hat. Sehr spannend, dass du mit ihr bei einer Jagdhundeausbilderin bist und ihr ihren ausgeprägten Jagdtrieb nun in geordnete Bahnen lenkt. Und dein Erfolg spricht ja für sich. Euch weiterhin ganz viel Erfolg und vor allem Freude auf eurem gemeinsamen Weg. Ganz liebe Grüße Ines
Klausi hatte wirklich großes Glück, dass er zu euch kam. Schön, dass du ihn nicht aufgibst. Aber ich bin ganz ehrlich und glaube, ich könnte meinem Hund nicht verzeihen, wenn er mich derart beisst und das Vertrauen wäre weg. Kann mir das gar nicht vorstellen, dass er sowas mit mir machen würde.. Es braucht auch viel „Hundeverstand“ um einen Malinois zu führen. Respekt, liebe Ines, dass du das so toll machst.
Danke für deine lieben Worte. Das Vertrauen war bei mir auch nicht sofort wieder da. Das musste wachsen, mit viel Abstand, Training, und ehrlich gesagt auch Tränen. Aber genau das hat mich nochmal neu mit dem Thema „Beziehung“ zwischen Mensch und Hund konfrontiert.
Und ja, ein Malinois ist kein Anfängerhund, aber auch kein Monster. Man braucht Fingerspitzengefühl, Konsequenz und ganz viel Bereitschaft, sich selbst zu reflektieren. Danke für deine lieben Worte. LG Ines
Schlüssel nicht vergessen: was sehe ich nicht, wo lasse ich zu, dass mein Hund lange vor irgendwelchen Eskalationen mir nicht traut.
Und gerade soein Hochtriebiger Hund, der seine angenommenen Aufgaben einfach ernst nimmt, ist da bestimmt eine hohe Anforderung
Hey liebe Ines! Hier ist sie wieder, die mit der Reaktiven Dobermann Hündin Oona 😊.
Erst mal Fantastisch das du deine Erfahrungen teilst. Die psychische Seite finde ich super wichtig zu erläutern. Also nicht die vom Hund, sondern deine. So viele verstecken sich und geben sich die Schuld, das ist aber nicht richtig. Für die Leser: Oona haben wir mit 9 Monaten Dach 3 Besitzern, zwei Tierheimen und einer Pflegestelle, zu uns geholt. Bewusst mit Spezialeffekt. Wir haben mittlerweile den 5 Monat erreicht und sie ist unser erst Hund. Wir haben bewusst einen Second Hand Hund geholt und auf die Welpenzeit verzichtet. Ich möchte auch noch mal erwähnen, das Thema Reaktiv, betrifft nicht nur Rasse Hunde sondern auch die Hunde; die aus dem Ausland kommen. Oona hat mich auch schon gebissen, sie Läd ihren Frust auch immernoch bei mir ab. Aber es wird weniger. Stress Reduktion, also vielen aus dem Weg gehen und zudem, Geduld, ein ruhiger Puls und durchatmen helfen mir da durch. Ich hab anfangs die Leine lang gelassen, da wurde es besser. Dann bekam ich den Rat, sie mal im Halsband zu nehmen. Ging definitiv schief. Wir sind also wieder an der langen Leine und ich lasse ihr einfach den Raum. Was soll ich sagen, es wird wieder besser. Dazu kommt die aktuelle pflegelpupertätscasperzeit, wir geben nicht auf. Maulkorb und Leine, selbst verpflichtende Verantwortung.
Wir bleiben dran, mit Herz und Verstand aber auch mit Bauchgefühl.
Ines! Eins noch; es ist super wichtig, was du hier machst und bleib dran, die Menschen mit Spezialeffekt Hunden, brauchen Menschen mit Spezialeffekt Skills 🤗. Freu mich schon auf dein nächstes Video!❤
Hey du und liebe Grüße an Oona! 😊
Ich freu mich total, dass du wieder da bist und so offen teilst, was bei euch los ist. Dein Umgang mit ihr zeigt, dass es eben manchmal mehr Raum braucht statt weniger, um endlich Fortschritte zu machen. Gerade, dass du Fehler offen ansprichst (Halsband vs. lange Leine), ist so wichtig, genau daraus lernen wir alle. Und ja: Reaktivität hat eben nicht immer etwas mit Rasse zu tun.
Danke für deinen letzten Satz, der hat mich echt berührt. 😀
Ganz liebe Grüße und euch ein tolles Wochenende. Ines
@DOGsTV-Hundeweltoh ich bleib dir auch erhalten 😊. Ich finde es super wichtig andere Perspektiven anzusehen und zu betrachten. Auch wenn der Vergleich hinkt; als ich mein erstes Kind bekommen habe, wurde ich auch ungefragt darüber belehrt, was ich wie machen muss. Ich bekomm jetzt mit Oona auch ungefragt, einen Ratschlag nach dem anderen. Diese Ratschläge gehen mir ins eine Ohr rein und durch das andere wieder raus. Aktuell sehe ich Oona weder in einer Hundeschule beim Einzeltraining, am allerwenigsten in einer Gruppe. Sie zeigt mir ganz ehrlich, das sie es momentan einfach überfordert und darauf höre ich. Mir ist das wurscht, ob ich da jetzt noch 1 Jahr warte oder bis sie 3 Jahre/ 4 Jahre ist. Es muss dann entschieden werden, wenn sie soweit ist und nicht weil 0815 meint, mein Hund ist ein Psycho und braucht Training. Nein sie ist ein Dobi, hat dank jahrelanger Zucht, ein extravagant dünnes nerven Kostüm, das mitten in der Umbauphase zum erwachsenen Hund steckt. Was ich machen kann, sind diese mit den passenden Zusätzen zu stärken und ihr dabei helfen zu relaxen. Omega 3 zb, nicht nur für Menschen wichtig um nerven Bahnen zusammen zu halten, sondern auch für den Hund. Ja wir haben damit Erfolg, andere wieder nicht 🤷🏼♀️. Der Freundin half Mönchspfeffer durch die Phase, sie schwört drauf. Im gesamten, muss alles ineinander greifen und dann braucht man Beistand! Ich selber gehe schon ganz anders mit der Situation um als du, ich wusste was passierten kann und wird. Da die Pflegestelle den Hund gut einschätzen konnte und weil ich eben so eine Knalltüte haben wollte. Ehrlich alle in unserer Familie, lieben Oona, niemand will sie abgeben und keiner fühlt sich bestraft mit ihr. ❤
Ich wünsche dir, deinem Mann und Klausi auch ein tolles Wochenende. Spezialeffekte müssen zusammen halten und sind gewiss nicht allein ❤.
Danke, für Dein ehrliches Video!
Beim Ansehen habe ich mich an einen Vorfall vor 11 Jahren mit meinem Clooney (Mischling – Angsthund aus dem Tierschutz aber nur 40 cm gross) erinnert, den ich schon vergessen habe.
Es war eine Hundegegegnung, die genauso wie bei Euch abgelaufen ist und ich die Hand vor seinem Kopf hatte weil ich von vorne ins Geschirr greifen wollte.
Für mich war es klar, dass es mein Fehler war nur habe ich es für einen Irrtum von ihm gehalten – durch Dein Video weiss ich jetzt, dass das der Anfang einer Folge von Bissen sein hätte können wenn Clooney auch einer solchen Rasse angehören würde.
Ich habe es nie mehr getan, gehe in solchen Situationen einfach weiter, lasse ihn zu mir kommen und halte die flache
Hand, seitlich an seinen Brustkorb denn das beruhigt uns beide.
Ob das richtig ist weiss ich nicht.
Nur eines weiss ich, Dein Hinweis genau auf die oft kleinen Anzeichen für unangenehme Situationen zu achten und dann sofort etwas zu verändern ist sehr sehr wichtig um zu verhindern, dass ein Hund gezwungen wird das letzte Mittel einsetzen zu müssen!
Nochmals, vielen Dank für Dein Video!
Solche ehrlichen Videos braucht es mehr! Danke für die Erklärungen und für die Authentizität 🙏🙏🙏
Das freut mich riesig zu hören – genau dafür mache ich diese Videos! Danke dir! 🙏Liebe Grüße Ines
Was ich auch noch sagen wollte: auch wenn unsere Hunde rassebedingt nicht unterschiedlicher sein könnten: mein Zwergpudel reagiert auch stark auf andere Hunde und ich habe durch zu konfrontative Methoden meinen Hund und wie du es so passend sagst, sein Nervenkostüm, was nun mal wie bei uns Menschen auch bei jedem Hund anders aussieht, völlig überfordert. Deswegen finde ich genauso wie du, dass ich die Verantwortung trage, ihm dabei zu helfen, die zum Teil von mir selbst zugefügten Verunsicherungen wieder zu klären und auf lange Sicht entspannter zu werden.
danke für Ihre Ehrlichkeit
Danke für deine Offenheit und dass ihr in die Analyse geht, um das Problem in die richtige Richtung zu lenken. Es wäre schade, wenn Klausi zum Wanderpokal würde. Es ist sehr spannend und lehrreich, die Reaktionen in Zeitlupe zu sehen.
Danke für deine Ehrlichkeit. Wir sehen zu häufig wie außergewöhnlich diese Hunde sind, aber das es schon eine Lebensaufgabe ist, wird nie verdeutlicht.
Absolut, das ist der Punkt, den ich rüberbringen wollte – danke dir für dein Feedback! LG Ines
@DOGsTV-Hundeweltdank solchen aufschlussreichen Videos habe ich meiner kleinen Cousine im richtigen Augenblick davor bewahrt einen „Maligator“ zu streicheln. Habe ihr danach erklärt, dass es sehr spezielle Einsatzhunde sind wie bei der Polizei, Militär, Sicherheitsdienst, Zoll etc. die fremde Menschen „anders“ sehen als Golden Retriever, Beagles, Labradore etc. Hat sie sofort verstanden und seither sagt sie immer, dass sie einen „Schäferhund mit einem schwarzen Kopf“ gesehen und nicht ungefragt angefasst hat.
Cooles Video. Endlich mal jemand der sich traut solche Probleme offen anzusprechen und gerade die Erklärungen hierzu waren wirklich interessant. Dankeschön
Vielen Dank, das freut mich total, wenn ich euch mit meinen Erklärungen helfen konnte! 😊Liebe Grüße Ines
beim Mali oft normal! Passiert ab und an durch Übersprung aber manche machen es auch ohne Übersprung! Wenn der Hund als Diensthund ausgebildet wurde und das Thema Stoßkorb in der Ausbildung war kannst du auch von ausgehen das er den Maulkorb nutzen wird 🙂 Darum ist der Mali auch fast die Köningsklasse unter den Hunden
Hallo, mit Erstaunen habe ich Dein Video gesehen. Denn ich habe auch einen Hund, der beisst. Es ist ein kleiner Terriermix, ich habe ihn im Alter von 8 Monaten gekauft, wobei ich schon die vierte Besitzerin war. Inzwischen habe ich ihn 6 Jahre. Als ich zu Anfang eine Hundetrainerin konsultierte meinte sie damals schon, dass der Hund in Zukunft beissen wird.
Nachdem er erst letzte Woche meine Mutter, die sich sehr um ihn bemüht hat gebissen hat und sie daraufhin 3 Tage im Krankenhaus war, sind wir nun dazu übergegangen, ihn auch in der Wohnung mit Maulkorb laufen zu lassen.
Die Beissvorfälle waren für mich zwar erklärbar, aber man kann sie natürlich keinem zumuten. Ich hoffe, dass wir unseren Hund nun in Zukunft davon abhalten können, weiter zu beissen.
Mir hat der Tierarzt zu einem Hundepsychologen geraten. Zudem hat er richtig erkannt, dass mein Hund irgendein Trauma hat. Denn auch sonst verhält er sich ziemlich aussergewöhnlich. Es sei denn, ich bin mit ihm alleine, dann ist er der bravste und liebste Kerl von der Welt.
Kannst Du mir dabei behilflich sein? Ich wohne in Brandenburg, würde aber auch eine längere Fahrtstrecke auf mich nehmen.
…. Ich finde, Deine Frisur sieht toll aus und steht Dir perfekt!
Mit Gruss
Heike und Hund Anton aus Brandenburg
Ich finde es super mutig, eure Geschichte so offen zu teilen. Chapeau. Wenn ich es richtig verstanden habe, war der Hund schon 1,5 Jahre als er zu euch kam. Er hatte demnach schon einen Beziehungsabbruch hinter sich – für einen Mali eine Tragödie. Zudem ist oder war er offenbar kastriert. Das fehlende Testosteron nimmt dem Rüden die Fähigkeit zu Ausdruck und Selbstkontrolle. Ein intakter Rüde kann sich mithilfe des Testosterons besser (runter)regulieren, besser mit anderen (Rüden) umgehen, auch wenn man sich das als Laie zunächst nicht vorstellen kann, und selbstbewusster mit Situationen umgehen (Hunde, Auto, Parkbank, Leine, Leute usw.), die herausfordernd oder stresslastig sind. Es kommt nicht von ungefähr, dass man in Wolfsgehegen nur sterilisiert, nicht kastriert. Der intakte Hormonhaushalt hilft, klare soziale Strukturen auszubilden, sich sozusagen zu „vertragen“, um es mal menschlich zu formulieren. Heutzutage meint man oft, man hilft dem Hund mit der Kastration, aber oftmals schadet man ihm und sich. Jedenfalls bei den großen, schwierigen und anfälligen Rassen. Und vor allem, wenn es, wie es heute üblich ist, passiert, ehe der Hund vollumfänglich ausgewachsen und auch sozial er-wachsen ist. Es ist toll, dass Ihr einen Weg gefunden habt, dem Hund das Zuhause zu erhalten. Ein weiterer Beziehungsabbruch wäre wahrscheinlich in einer Vollkatastrophe geendet. Sehr inspirierend, wie Ihr mit problematischen Situationen umgeht. Danke dafür.
P.S. Mein Mali hat auch eine feste Schlafroutine: er geht jeden Abend um Punkt 22:00 von allein in sein Zimmer (mein Büro) zum Schlafen. Es reicht ihm dann und er nimmt sich die Ruhe, die er braucht.
Da ich Klausi von Anfang an gesehen habe , muss ich zugeben wäre ich mit ihm überfordert gewesen. Ein unruhiger schwieriger Hund. Hättet ihr den nicht so spät genommen 1,5 Jahre, bin mir sicher er wäre ein ausgeglichener Hund geworden. Es wird ewig dauern bis man das Vertrauen wieder erlangt. Respekt das ihr dran bleibt , und nach anderen Möglichkeiten arbeitet!❤️Ich selbst habe bisher sowas noch nicht erlebt.
Wäre auch übel bei meiner ü 40 Kilo Hündin 🙈Sie ist 3,5 Jahre eine Mischung aus Cane Corso Amstaff Labrador Mischung. Ich wünsche euch das Beste bewundere euren Mut .
Lg
Thomas Baumann möchte ich in diesem Zusammenhang auch sehr empfehlen, um eine weitere fachliche Perspektive zu Trainingsansätzen zu erhalten.
Aus meiner eigenen Hundetrainer Perspektive wirklich ein gutes Video! Die Veränderungen die ihr vorgenommen habt machen absolut Sinn. In den USA und UK wird das sog. Crate Training als eines der wichtigsten Elemente betrachtet, um reizoffenen Hunden Ruhephasen zu verordnen und die Raumverwaltung zu übernehmen. Siehe Robert Cabral (USA), der ein Experte für Belgische Schäferhunde und Mixe ist und viele Videos veröffentlicht hat zur Arbeit mit diesen Rassen. Ebenso Will Atherton (UK). – Diese Hunde sind nicht zu unterschätzen und sie verzeihen keine Fehler. Es ist genau die Kombination der Faktoren die du beschrieben hast. Der private Schutzhundesport steht nicht grundlos zur Debatte. – top Video! 😊